Von Visum bis Mülltrennung

Jenna Davis tat sich anfangs schwer in Deutschland. Auf ihrem Portal „Life in Germany“ gibt die Kanadierin heute Tipps für Newcomer.

In Düsseldorf: Jenna Davis aus Kanada
In Düsseldorf: Jenna Davis aus Kanada CHRISTINA LOUISE PHOTOGRAPHY

Am Anfang fand sich Jenna Davis nicht so gut in Deutschland zurecht. Heute erzählt sie begeistert von ihrem Leben hier und gibt auf ihrer Website „Life in Germany“ Tipps für Newcomer. Jenna war im Mai 2014 aus dem kanadischen Toronto nach Deutschland gekommen, weil sie sich in einen Deutschen verliebt hatte. Sie hatte im Marketing gearbeitet, fand aber damals zunächst nicht viele Arbeitsmöglichkeiten. Nach einem Jahr in Freiburg ging sie nach Düsseldorf – und startete die Website „Life in Düsseldorf“. Dort teilte sie ihre eigenen Erfahrungen – mit überwältigender Resonanz. Inzwischen hat sie ihr Angebot auf ganz Deutschland ausgeweitet und gibt Antworten auf die meistgestellten Fragen: Wie bekomme ich ein Visum? Wie bekomme ich einen Job? Oder auch: Wie trenne ich den Müll? Fünf Fragen an Jenna:

Warum rätst du Menschen, nach Deutschland zu gehen?
Wegen der hohen Lebensqualität. Es gibt viel Grün, kurze Wege, viel Urlaub.

Was ist die meistgestellte Frage an dich?
Kannst du mir helfen, einen Job zu finden. Pauschal lässt sich das natürlich nicht beantworten. Meist fängt das beim Lebenslauf oder dem Anschreiben an.

Was ist das größte Hindernis auf dem Weg nach Deutschland?
Ganz eindeutig der Papierkram.

Was ist die schönste Region in Deutschland?
Bayern, vor allem Garmisch-Partenkirchen. Und bei mir um die Ecke die Mosel.

Und was ist das schwerste deutsche Wort?
Moschusochse. Ich habe es in einem Kinderbuch gefunden. Mir gelingt es kaum, das auszusprechen.

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