1,49 Milliarden Euro humanitäre Hilfe für Sudan
Auf der Sudan-Konferenz in Berlin wurde neue humanitäre Unterstützung mobilisiert. Neben den Hilfszusagen standen auch politische Schritte auf der Agenda.
Berlin (d.de) – Auf der Sudan-Konferenz in Berlin hat die internationale Gemeinschaft zusätzliche humanitäre Unterstützung für die notleidende Bevölkerung mobilisiert. Nach Angaben des Auswärtigen Amts wurden 1,49 Milliarden Euro an zusätzlicher humanitärer Hilfe zugesagt. Außenminister Johann Wadephul erklärte demnach, Deutschland werde seine Unterstützung um mehr als 230 Millionen Euro aufstocken.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen neben neuen Hilfszusagen auch politische Schritte hin zu einer Waffenruhe. Ziel sei es, „so schnell wie möglich die Gewalt zu stoppen, humanitäre Hilfe – vollständig und ungehindert – zu ermöglichen und eine Waffenruhe zu erreichen“, schreibt das Auswärtige Amt auf X. Zudem betonte Wadephul: „Dieser Krieg geht die Welt an! Und all jene, die Einfluss haben, das Morden und Sterben zu beenden, sind politisch und moralisch aufgefordert, diesen Einfluss auch auszuüben.“
Die humanitäre Lage bleibt dramatisch. Laut UN-Angaben sind rund 34 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. Der Finanzbedarf für humanitäre Hilfe liege bei 2,9 Milliarden US-Dollar.