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Güler wirbt in Syrien für wirtschaftlichen Neuanfang

Bei Gesprächen in Syrien setzt Staatsministerin Serap Güler auf den Wiederaufbau des Landes, Investitionen und einen inklusiven politischen Übergang.

16.06.2026
Serap Güler, Staatsministerin im Auswärtigen Amt
Serap Güler, Staatsministerin im Auswärtigen Amt © picture alliance / SvenSimon | Malte Ossowski

Damaskus (d.de) – Staatsministerin Serap Güler ist zu Gesprächen über den Wiederaufbau Syriens und eine stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit in das Land gereist. Sie trifft Vertreter der syrischen Regierung, der Wirtschaft, der Zivilgesellschaft und verschiedener Minderheitengruppen. Auf dem Programm stehen neben Damaskus auch die Küstenstädte Tartus und Latakia sowie das schwer zerstörte Aleppo.

„Nun stehen wir vor der Chance, dass ein neues Syrien entsteht“, sagte Güler. Deutschland habe „ein überragendes Interesse an einem stabilen Syrien, das in Frieden mit seinen Nachbarstaaten lebt und das seinen Bürgerinnen und Bürgern die Aussicht auf Frieden und ein Leben in Sicherheit und Würde bietet“. Die Staatsministerin warb zudem für mehr Investitionen und Handel. Die syrische Regierung habe angekündigt, die Wirtschaft zu öffnen sowie Verwaltung und Infrastruktur zu modernisieren, um bessere Bedingungen für ausländische Investitionen zu schaffen.

Für die Stabilisierung des Landes sei ein inklusiver Transitionsprozess entscheidend, sagte Güler. Dazu gehöre auch das baldige Zusammentreten einer Nationalversammlung, die die Anliegen aller Syrerinnen und Syrer vertreten und einen friedlichen Dialog über die Zukunft des Landes ermöglichen solle.