Minenjagdboot „Fulda“ läuft Richtung Mittelmeer aus
Um sich für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus bereitzuhalten, verlegt Deutschland das Minenjagdboot „Fulda“ ins Mittelmeer.
Kiel (d.de) – Das deutsche Minenjagdboot „Fulda“ verlässt heute den Marinestützpunkt Kiel-Wik in Richtung Mittelmeer. Nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums dient die Verlegung der Vorausstationierung. Das Schiff soll näher am möglichen Einsatzgebiet rund um die Straße von Hormus bereitgehalten werden.
Ein Einsatz in der Straße von Hormus wäre allerdings nur mit Bundestagsmandat möglich. Zunächst soll die „Fulda“ im Mittelmeer in einen NATO-Minenabwehrverband eingebunden werden und dort Seeminen suchen. An Bord befinden sich rund 40 Soldatinnen und Soldaten, darunter spezialisierte Minentaucher. Zur Minensuche nutzt die Besatzung unter anderem Sonarsysteme sowie ferngelenkte Unterwasser-Drohnen, mit denen größere Seegebiete systematisch abgesucht werden können.