Wadephul: Erste Zeichen der Hoffnung
Außenminister Johann Wadephul trifft sich mit seinen G7-Kollegen, um über eine gemeinsame Linie für ein Ende des Iran-Krieges zu beraten.
Berlin (dpa) - In den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs gibt es nach Aussage von Außenminister Johann Wadephul Vorbereitungen für ein direktes Treffen zwischen Vertretern der USA und Irans in Pakistan. Er bezeichnete das als „erste Zeichen der Hoffnung, der Zuversicht“.
Wadephul trifft sich heute im französischen Vaux-de-Cernay mit den G7-Außenministern, um über einen Weg aus dem Iran-Krieg zu beraten. Auch US-Außenminister Marco Rubio nimmt an diesem zweiten Tag der Beratungen teil.
Wadephul bekräftigte Deutschlands Offenheit für eine Absicherung des Schiffsverkehrs in der Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel: „Wenn dieser Krieg beendet ist, dann ist Deutschland prinzipiell bereit, darüber nachzudenken, ob wir bei der Absicherung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus helfen können.“
Bei dem jetzigen Treffen der Allianz der „Gruppe der Sieben“, zu denen neben Deutschland auch Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA gehören, gehe es auch um die Begrenzung der wirtschaftlichen Folgen des Krieges.