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Berliner Wortwelten

Der brasilianische Lyriker Ricardo Domeneck bringt in Berlin internationale Literaten zusammen.

29.10.2014
© picture-alliance/dpa - Ricardo Domeneck

In einer Anthologie bringt er die internationalen Literaten der Hauptstadt zusammen: Ricardo Domeneck arbeitet an einem Band mit Beiträgen junger Schriftsteller, die wie er in Berlin leben. Cia Rinne aus Schweden ist dabei, Christian Hawkey aus den USA oder Annika Henderson aus England. Das künstlerische Berlin ist Domenecks Welt. Der Lyriker, geboren 1977 in Brasilien und seit mehr als zehn Jahren in Deutschland zu Hause, organisiert Lesungen und Performances, arbeitet als Übersetzer und Videokünstler und gibt das Online-Magazin „Hilda“ heraus. Immer geht es um Worte – und um Tanz und Bewegung. „Körper – Ein Handbuch“ heißt der erste Gedichtband, den er auf Deutsch herausgegeben hat.

Domeneck schreibt, seit er 13 Jahre alt ist. Zur deutschen Sprache kam er als Austauschschüler in den USA, wo er gemeinsam mit einem jungen Deutschen bei einem Gastvater lebte, der als Soldat in Deutschland stationiert gewesen war. Später ging Domeneck zunächst nach München und bald nach Berlin. Europa sei wichtig für ihn. Er schätze die Netzwerke experimenteller Künstler und den Respekt gegenüber der Literatur.

www.hildamagazine.com