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Entdecke DE: Rennstrecken für jedermann

Namhafte deutsche Motorsportrennstrecken bieten besondere Erlebnisse für alle an.

Nürburgring

Uneinsehbare Kurven, tückische Kuppen, starke Gefälle: Seit ihrer Eröffnung 1927 genießt die Nordschleife des Nürburgrings in Rheinland-Pfalz einen legendären Ruf als unbarmherzige Strecke inmitten hügeliger Eifellandschaft. „Grüne Hölle“ gar nannte der dreimalige Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart die bewaldete Rennstrecke. Heute kommen auch Radler und Läufer in den Genuss ihrer süßen Qualen: etwa beim Event „Rad & Run“ mit 24-Stunden-Rennen der Radfahrer und einem Laufwettbewerb über 24 Kilometer. Oder beim Hindernislauf „Fisherman's Friend StrongmanRun“. Der regelmäßig stattfindende Rad- und Lauftreff ist übrigens die beste Vorbereitung für alle, die den Mythos Nürburgring hautnah erleben möchten.

Hockenheimring

Eine baden-württembergische Kleinstadt im Geschwindigkeitsrausch: 1932 starteten in Hockenheim die Autorennen, die dem kurpfälzischen Städtchen zu Weltruhm verhalfen. Neben den Motorsportveranstaltungen finden hier ebenfalls Rad- und Laufveranstaltungen statt. So zum Beispiel der BASF-Firmencup, der mit circa 15.000 Teilnehmern aus rund 750 Unternehmen zu den größten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland zählt. Das „Skate-Date“ lockt von April bis September regelmäßig Skater, Handbiker und andere Fun-Sportler auf die Strecke.

EuroSpeedway

Seinen englischen Namen hat die Rennstrecke EuroSpeedway in der Region Niederlausitz von dem in Kontinentaleuropa einmaligen Hochgeschwindigkeitsoval („Superspeedway“). Bei der Blade-Night können Inlineskater und Radfahrer regelmäßig zwischen Juni und August die Grand-Prix-Strecke und den Zwei-Meilen-Superspeedway unter die eigenen Räder nehmen. Wer Rollen oder Räder sein Eigen nennt, genießt auf dem Lausitzring dann Trainingseinheiten ganz ohne Einschränkungen durch den alltäglichen Straßenverkehr.

Berlin Tempelhof

Eine Besonderheit unter deutschen Rennstrecken ist das ehemalige Flughafengelände Tempelhof. Es bietet seit der Saison 2014/15 einen Parcours für die Formel E. Wind statt Strom treibt die Kite-Landboarder, Windskater und Strandskater an, deren bunte Segel zum neuen Wahrzeichen des Tempelhofer Feldes avancierten. Mit Hilfe des Windes gleiten sie auf Rollbrettern oder im dreirädrigen Buggy über den Asphalt. Die Strecke besteht aus 17 Kurven und führt gegen den Uhrzeigersinn über das Vorfeld des ehemaligen Flughafens. Ein so großes Kite-Revier mitten in einer Großstadt ist einmalig.

www.nuerburgring.de

www.hockenheimring.de

www.lausitzring.de

www.thf-berlin.de

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