Diese Menschen sorgen für Spannung

Großes Kino, provokante Kunst, mitreißender Sport: Drei Talente, die uns überraschen werden.

Carlo Chatrian
Carlo Chatrian dpa

Carlo Chatrian, weil er der Berlinale neue Impulse geben wird

Der italienische Festivalorganisator übernimmt nach der Berlinale im Februar 2019 vom bisherigen Berlinale-Chef Dieter Kosslick die künstlerische Leitung des Filmfestivals. Seine Aufgabe: Er soll das Publikumsfestival gegenüber den Wettbewerbern in Cannes und Venedig neu positionieren. Die Voraussetzungen dafür hat Carlo Chatrian: Der hervorragende Netzwerker und ausgewiesene Cineast mag filmische Entdeckungen ebenso wie das Populäre. Das bewies er in den sechs Jahren als Leiter des Filmfestivals von Locarno. Außerdem bringt er mediterranen Charme mit. Erstmals bekommt die Berlinale eine Doppelspitze: Chatrian übernimmt den künstlerischen Part, Mariette Rissenbeek führt die Geschäfte.

Natascha Sadr Haghighian
Natascha Sadr Haghighian dpa

Natascha Sadr Haghighian, weil sie die Biennale auf den Kopf stellen wird

Die iranisch-deutsche Professorin für Bildhauerei wird Deutschland bei der Kunstbiennale 2019 in Venedig vertreten, die am 11. Mai beginnt. Während der Präsentation trug sie eine steinähnliche Maske auf dem Kopf und trat als Natascha Süder Happelmann auf. Das ist Teil ihres Konzepts. Denn Natascha Sadr Haghighian weist Identitäten zurück, um den Fokus auf das Werk zu legen. 2004 gründete sie die Biografie-Tauschbörse bioswop.net. Ihr Pseudonym stammt aus einer von vielen Falschreibungen ihres Namens.

Alexander Zverev
Alexander Zverev dpa

Alexander Zverev, weil er eine neue Ära im Tennis einleitet

Der deutsche Tennisspieler hat das Jahresabschlussturnier 2018, die ATP Finals in London, überraschend klar gewonnen. Nacheinander gewann er gegen Roger Federer und Novak Djokovic, die in der Weltrangliste (noch) vor ihm stehen. Kommt jetzt ein Generationswechsel? Alexander Zverev hätte das Zeug dazu. Er wuchs in einer Tennis-Familie auf, Vater und Mutter waren ebenfalls Profis, und er ist technisch virtuos. Boris Becker, der letzte deutsche Weltstar im Tennis, kommentierte nach dem Sieg in London: „Willkommen in der absoluten Weltspitze.“

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