Herbert Grönemeyer – der Unverwüstliche

Aus der deutschen Musikszene ist er seit drei Jahrzehnten nicht wegzudenken: Herbert Grönemeyer. Populärer Sänger, Rekordhalter und politischer Kopf.

dpa/Jan Woitas - Herbert Grönemeyer

Was immer aus seiner Songschreiber-Feder fließt, hat das Zeug, Massen zu bewegen: Herbert Grönemeyer schrieb die Hymne auf eine Stadt („Bochum“), die Hymne für die Hälfte der Bevölkerung („Männer“), die Hymne auf ein Lebensmittel („Currywurst“) und die Hymne für das ganze Land („Zeit, dass sich was dreht“). Was der beliebte Moderator Günther Jauch für das deutsche Fernsehen ist, scheint Grönemeyer für die deutsche Musikszene zu sein: Selbst wer mit seiner Musik nichts anfangen kann, hat nicht wirklich etwas gegen ihn. Er ist einer der populärsten zeitgenössischen Musiker Deutschlands. Seit 1984 konnten sich alle seine deutschsprachigen Studioalben auf Platz eins der deutschen Musik-Charts platzieren.

Grönemeyer setzt Zeichen für Weltoffenheit

Sein bisher erfolgreichstes Album Mensch (2002) verkaufte sich 3,7 Millionen Mal und ist das meistverkaufte Album in der deutschen Musikgeschichte. Mit insgesamt über 13 Millionen in Deutschland verkauften Tonträgern ist Grönemeyer einer der kommerziell erfolgreichsten Musiker aus dem deutschsprachigen Raum. Seine Konzerte besuchten bisher über drei Millionen Fans. Allein 100.000 Zuschauer waren es 1991 in Berlin-Ahrensfelde – beim größten Konzert, das je ein deutscher Rockmusiker gespielt hatte.

Herbert Grönemeyer, der in London und Berlin lebt, engagiert sich seit langem auch gesellschaftspolitisch. Er gehörte zu den Künstlern, die im Januar 2015 bei der Großkundgebung „Offen und bunt – Dresden für alle“ vor der Frauenkirche deutliche Zeichen für Toleranz, Mitmenschlichkeit und Weltoffenheit setzten.

Grönemeyer neuestes Album Dauernd Jetzt konnte bereits Platin einspielen und brachte ihm Nominierungen beim deutschen Musikpreis Echo ein. Nach seinem Auftritt in Berlin geht er ab Mai 2015 auf Tournee und spielt sie wieder, seine Musik für die Massen, die doch jeden Einzelnen anspricht.

Verleihung des Echo Musikpreises am 26. März 2015 in Berlin

www.groenemeyer.de

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