Städte für eine bessere Zukunft

Die urbanen Zentren auf der Welt wachsen stetig. Deutschland unterstützt weltweit das Bemühen, sie zu lebenswerten Orten zu machen.

Bogotá in Kolumbien wird von TUMI unterstützt.
Bogotá in Kolumbien wird von TUMI unterstützt. Anton Blanke - stock.adobe.com

Düstere Moloche wie im Kultfilm „Blade Runner“? Oder glänzende Oasen wie in „Guardians of the Galaxy“? Wie wird die Stadt der Zukunft aussehen? Städtische Gebiete werden bis 2050 fast das gesamte Bevölkerungswachstum der Welt aufnehmen, laut UN leben 68 Prozent der Weltbevölkerung 2050 in urbanen Zentren. Die Lebensbedingungen in Städten sind schon heute für eine Milliarde Menschen unwürdig, oft katastrophal. Dies zu verbessern ist ein wichtiges Anliegen deutscher Politik, die Bundesrepublik unterstützt daher ihre Partnerländer bei der Schaffung lebenswerter Städte.

Wie unterstützt Deutschland seine Partner?
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und die staatliche Entwicklungsbank KfW fördern den Weg zu nachhaltigen Städten weltweit. 2021 unterstützte die KfW mit 2,2 Milliarden Euro Projekte im Bereich der Stadtentwicklung. So wurden nachhaltige urbane Verkehrssysteme für 1,8 Millionen Menschen gefördert sowie rund 5.700Wohnungen neu geschaffen oder modernisiert.

Drei beispielhafte Projekte
Die Transformative Urban Mobility Initiative (TUMI) ist die führende globale Initiative für nachhaltige Mobilität. Ihr Ziel: Mobilität zum Wohle von Mensch und Umwelt zukunftsorientiert zu verändern. Dafür wurden bisher rund 2 Milliarden Euro investiert. Seit ihrer Gründung 2016 hat TUMI 26,5 Millionen Menschen den Zugang zu besserer Mobilität ermöglicht, dadurch wurden 1,5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart. TUMI entstand auf Initiative des BMZ gemeinsam mit 11 nationalen und internationalen Partnern.

Das Resilient Cities Action Package (ReCAP) verbindet die Erholung von der Covid19-Pandemie mit klimagerechter Stadtentwicklung und der Förderung urbaner Resilienz. Städte in Ruanda, Bangladesch und Mauretanien werden im Rahmen von ReCAP bei der medizinischen Grundversorgung und dem Gesundheitsmanagement unterstützt. Finanziert wird das Programm aus Sondermitteln des BMZ.

Der ASEAN Strategic Plan on Environment (ASPEN) strebt den Aufbau ökologisch nachhaltiger und klimaresistenter Städte in den Mitgliedsländern des Verbandes südostasiatischer Nationen (Asean) an. Das Auswärtige Amt unterstützt das Projekt mit der Finanzierung von technischer und planerischer Beratung.

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