Fridays for Future – Schulstreiks für mehr Klimaschutz

Die Bewegung Fridays for Future mobilisiert weltweit. Zehntausende junge Menschen gehen auch in Deutschland auf die Straße. Hier findet ihr alle Infos, Zahlen und Fakten dazu.

Fridays for Future: Junge Menschen streiken global für mehr Klimaschutz
Fridays for Future: Junge Menschen streiken global für mehr Klimaschutz dpa

Fridays for Future – eine globale Bewegung

Sie streiken jeden Freitag für mehr Klimaschutz, statt in die Schule zu gehen. Die Schulstreiks für Fridays for Future sind mittlerweile eine globale Bewegung. Begonnen haben die Klimademos aber mit nur einem Mädchen: Greta Thunberg.

Die 16-jährige Schwedin bestreikt seit Monaten freitags die Schule, um für echten Klimaschutz zu kämpfen. Weltweit haben sich der Klimaaktivistin Tausende Schülerinnen und Schüler angeschlossen und demonstrieren unter dem Motto #FridaysforFuture. Sie fordern, dass die Politik beim Thema Klima auf die Wissenschaft hört, die Ziele des Pariser Weltklimaabkommens einhält und mit entschiedenen Maßnahmen dazu beiträgt, die Erderwärmung bei 1,5 Grad Celsius zu stoppen

Fridays for Future in Deutschland

Auch in Deutschland gibt es den Greta-Effekt: Jede Woche gehen Zehntausend Schülerinnen und Schüler auf die Straße. Allein am 29. März demonstrierten etwa 20.000 überwiegend junge Menschen bei einer „Fridays for Future“-Kundgebung in Berlin. Eltern haben sich unter dem Motto „Parents for Future“ organisiert und unterstützen die Proteste. Und auch rund 20.000 Wissenschaftler – „Scientists for Future“ – aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben eine Stellungnahme unterzeichnet und bezeugen: Die Schüler haben recht.

Ob Berlin, München oder Hamburg – die junge Frau an der Spitze der wachsenden Bewegung in Deutschland heißt Luisa Neubauer. Sie organisiert hier die Fridays-for-Future-Schulstreiks.

Aber wer demonstriert bei den globalen Schulstreiks für mehr Klimaschutz eigentlich an Luisas und Gretas Seite? Um das herauszufinden, befragten Forschungsgruppen aus neun europäischen Ländern Protestierende.

Wer steht hinter Fridays for Future in Deutschland?

Den deutschen Aktivisten von Fridays for Future geht der Klimaschutz nicht weit genug. Lesen Sie hier was die jungen Klimaschützer in Deutschland antreibt und welchen Erfolg sie damit haben.

Wenn wir wirklich wollen, könnten wir in den nächsten Jahren zu einem Land werden, das ein weltweites Exempel für effektive Klimapolitik statuiert.

Luisa-Marie Neubauer, Klimaschutz-Aktivistin und Organisatorin der Schulstreiks Fridays For Future in Deutschland

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel lobt die Initiative, weil man die Klimaschutzziele nur mit Rückhalt in der Gesellschaft erreichen könne. Es gibt aber auch kritische Stimmen.

Die Reaktionen deutscher Politiker zu Fridays for Future

Die Fridays-for-Future-Bewegung hat in der deutschen Öffentlichkeit eine kontroverse Debatte über die nationalen Klimaschutzziele ausgelöst. Was war der Auslöser? Was fordert die Fridays-for-Future-Bewegung? Was sagen die Zahlen zur Energieversorgung? Ist ein Kohleausstieg nach dem Atomausstieg realistisch?

Die Antworten gibt es hier.

Studie: Wie wichtig ist Deutschen der Klimaschutz?

Quick facts
61
Prozent der Jugendlichen in Deutschland

blicken mit Optimismus in ihre persönliche Zukunft.

90
Prozent

finden, dass Familie und Kinder bei der Arbeit nicht zu kurz kommen dürfen.

64
Prozent

der Jugendlichen möchten später Kinder haben.

89
Prozent

finden es besonders wichtig, gute Freunde zu haben.

64
Prozent

legen Wert auf Respekt und Ordnung.

31
Prozent

der 14- bis 17-Jährigen in Deutschland interessieren sich für Politik.

68
Prozent

der 14- bis 17 Jährigen halten die Demokratie für die beste Staatsform.

Der Klimawandel, seine Folgen und Lösungsansätze

Der Klimawandel ist längst eine reale Bedrohung. Die Auswirkungen der Klimaerwärmung sind immens und global messbar. Deutschland unterstützt deshalb weltweit Regionen, um den Konsequenzen des Klimawandels zu begegnen. Drei Beispiele.

Auch im UN-Sicherheitsrat treibt Deutschland das Thema Klimaschutz voran. Aus gutem Grund. Ein Experte erklärt im Interview, warum der Klimawandel eine Bedrohung für die Sicherheit bedeutet.

Hier geht es zum Interview.

Ein Land allein kann das Problem aber nicht lösen. Globale Antworten werden gesucht: Im Mai kamen beispielsweise Vertreter von 35 Ländern zum Petersberger Klimadialog zusammen, im Juni trafen sich UN-Klimaexperten in Bonn zu einer zehntägigen Klimakonferenz, um die Grundlagen für den nächsten Weltgipfel in Chile zu schaffen.

Aber nicht nur die Politik sucht nach Lösungen für die Klimakrise. Beim Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ prämiert die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ jedes Jahr Projekte, die innovative Antworten auf gesellschaftliche Fragen geben. Zum Beispiel Ideen für Klimaschutz. Im Spiel als Klimaheld bewähren und Datenströme zum Heizen nutzen: Hier findet ihr innovative Konzepte für Klimaschutz aus Deutschland.

Außerdem hat ein Münchner Unternehmer dem Plastikmüll in den Meeren den Kampf angesagt. In Asien kommt sein Konzept schon zum Einsatz. Wie funktioniert das? Die Antwort erfahrt ihr hier.

Das ist aber natürlich nicht alles: 10 Dinge, die Deutschland für die Umwelt tut.

Jetzt seid ihr dran! Wie gut kennt ihr euch in Sachen Umweltschutz aus? Testet es in unserem Quiz.

Ihr wollt noch mehr zu Fridays for Future und den Klimaschutz in Deutschland wissen? Wir posten auf Instagram, Facebook und Twitter regelmäßig zu diesem Thema.

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