Deutschland und USA: Fünf Fakten zur Wirtschaft

Von Export und Import bis zu Investitionen und Jobs – das Wichtigste über die deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen.

dpa - New Jersey Harbour

Wie stehen die deutsche Wirtschaft und die US-Wirtschaft zueinander? Ein Blick auf die Statistiken zeigt: Beide Länder profitieren von engen Beziehungen.

Starke Handelsströme

Die USA sind für Deutschland mit einer Warenausfuhr im Wert von 111,53 Milliarden Euro im Jahr 2017 das wichtigste Exportland. Zugleich gilt: Weltweit sind die USA der viertwichtigste Importeur für Deutschland, lediglich aus China und den Nachbarländern Niederlande und Frankreich importiert Deutschland mehr.

Umfangreiche Investitionen

Im Jahr 2016 beliefen sich die deutschen Direktinvestitionen in den USA auf 223,8 Milliarden Euro, so die Bundesbank. Deutschland belegt nach Angaben des US-Handelsministeriums Rang vier der Top-Investoren in Amerika, hinter Großbritannien, Kanada und Japan. Zum Vergleich: US-Direktinvestitionen in Deutschland summierten sich 2016 auf 54,8 Milliarden Euro. Unternehmen, die ihren Hauptsitz in den USA haben, waren mit rund 156 Milliarden Euro in Deutschland investiert.

Zahlreiche Jobs

Laut dem US-Handelsministerium beschäftigen Tochterfirmen deutscher Unternehmen in den USA rund 674.000 Arbeitnehmer. US-Firmen sichern in Deutschland ca. 650.000 Jobs.

Hohe Umsätze

Während die 50 umsatzstärksten US-Unternehmen in Deutschland im Jahr 2016 insgesamt 176 Milliarden Euro umsetzten, belief sich der Umsatz der 50 größten deutschen Firmen in den USA im gleichen Jahr auf 370 Milliarden Euro. Das Werk des deutschen Unternehmens BMW in Spartanburg in South Carolina ist der größte Autoexporteur der USA.

Globale Kooperation

Nicht zuletzt als größte europäische Volkswirtschaft ist Deutschland ein wertvoller Partner für die USA. So erwirtschafteten die Europäische Union und die USA allein 2016 gemeinsam 47 Prozent des globalen Bruttoinlandsproduktes und standen für 59,2 Prozent der weltweiten ausländischen Direktinvestitionsbestände.

Globaler Akteur: die deutsche Wirtschaft

„Made in Germany“ weltweit auf Platz 1

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