Bundesregierung verurteilt Angriff auf UN-Blauhelme
Bei dem Vorfall in Südlibanon war ein französischer Soldat ums Leben gekommen. Zuvor waren schon drei indonesische UN-Soldaten getötet worden.
Beirut/Berlin (d.de/dpa) – Die Bundesregierung hat den Angriff auf UN-Blauhelm-Soldaten in Libanon, bei dem ein französischer Soldat getötet wurde, scharf verurteilt. UN-Blauhelme dürften kein Ziel sein, schrieb das Auswärtige Amt auf X, „ihre Sicherheit muss jederzeit gewährleistet werden. Die Verantwortlichen für den Angriff müssen zur Rechenschaft gezogen werden.“
Der getötete Soldat gehörte zur UN-Mission UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon), an der auch Deutschland beteiligt ist. Der Angriff ereignete sich, als die Soldaten auf einer Straße im Süden Libanons Sprengsätze beseitigten. Im März waren bei Angriffen bereits drei indonesische UNIFIL-Soldaten getötet worden.