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Bundesregierung verurteilt Angriff auf UN-Blauhelme

Bei dem Vorfall in Südlibanon war ein französischer Soldat ums Leben gekommen. Zuvor waren schon drei indonesische UN-Soldaten getötet worden.

19.04.2026
Ein Soldat ist von hinten zu sehen. Er trägt eine blaue Weste mit der Aufschrift UN und hat einen blauen Überzug über seinem Helm.
Ein spanischer Soldat der UN-Mission UNIFIL in Libanon © picture alliance / SIPA | Patricia CHAIRA

Beirut/Berlin (d.de/dpa) – Die Bundesregierung hat den Angriff auf UN-Blauhelm-Soldaten in Libanon, bei dem ein französischer Soldat getötet wurde, scharf verurteilt. UN-Blauhelme dürften kein Ziel sein, schrieb das Auswärtige Amt auf X, „ihre Sicherheit muss jederzeit gewährleistet werden. Die Verantwortlichen für den Angriff müssen zur Rechenschaft gezogen werden.“

Der getötete Soldat gehörte zur UN-Mission UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon), an der auch Deutschland beteiligt ist. Der Angriff ereignete sich, als die Soldaten auf einer Straße im Süden Libanons Sprengsätze beseitigten. Im März waren bei Angriffen bereits drei indonesische UNIFIL-Soldaten getötet worden.