Wo Jugendliche digital mitreden

Was bewegt Jugendliche in Deutschland? Wir stellen drei Projekte vor, bei denen sie sich öffentlich beteiligen können.

Jugendliche und digitales Engagement
Jugendliche und digitales Engagement picture alliance / Westend61

Die „direkte, sichtbare und wirkungsvolle Beteiligung junger Menschen“ ist ein zentrales Anliegen der Jugendstrategie der Bundesregierung. Diese Teilhabe gelingt am besten dort, wo Jugendliche sich im Alltag häufig bewegen: im Digitalen. So entstand die Plattform jugend.beteiligen.jetzt, die in entsprechenden Projekten Knowhow und Qualifizierung anbietet. Drei Beispiele:

Schule als erste Übung in Demokratie

Demokratie will gelernt sein auch im Kleinen. Das ermöglicht das Projekt „aula“ – eine Online-Plattform, über die junge Menschen ihren Schulalltag mitgestalten können. Sie bringen Ideen ein, diskutieren darüber und stimmen ab. An einer Schule in Freiburg etwa erreichten die Schülerinnen und Schüler, dass an einem festen Tag in der Woche in allen Unterrichtsfächern ausschließlich mit digitalen Medien gearbeitet wird.

Die Stadt mitgestalten

Mehr Grünflächen, günstigere Tickets für Schülerinnen und Schüler, bessere Sportmöglichkeiten: In Nürnberg bringen Jugendliche ihre Anliegen über das Projekt „laut!“ ein. laut! ermöglicht es ihnen, in den sozialen Medien und bei Veranstaltungen Ideen zu äußern und mit dem Oberbürgermeister zu diskutieren oder eigene Projekte umzusetzen, die finanziell gefördert werden. Auf zwei Youtube-Kanälen können sich die Jugendlichen informieren und selbst produzierte Videos zeigen. Auch auf Facebook und Instagram ist das Projekt präsent und lädt dazu ein, Fragen zu stellen.

Junge Stimmen in den Medien

In Berlin arbeiten Jugendliche journalistisch – auf der Online-Plattform „jup!. Ein Redaktionsteam im Alter von 14 bis 21 Jahren schreibt Texte und dreht Videos über Themen, die Jugendliche bewegen. Die Redaktion interviewt Menschen aus Politik und Kultur, zum Beispiel den Grünen-Politiker Cem Özdemir oder die Band Culcha Candela. Auch Erklärvideos und kleine Dokus sind Teil des Formats. Und natürlich ist jup! auch auf Facebook, Instagram und Twitter präsent.

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