Paraden zum Christopher Street Day

Am Christopher Street Day werben Schwule und Lesben für gleiche Rechte.

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Blaue Federn, gelb-schwarz gestreifte Strapse, Goldflügel, exzentrisches Make-up – bunt und schrill sind die Kostümierungen auf dem Christopher Street Day. Von Berlin bis Köln wirbeln schräge Typen über die Straßen. Ende Juni starten die farbenfrohen Paraden der Homosexuellen in Deutschlands Städten und setzen sich bis Ende September fort. Jeder Ort hat seinen eigenen Christopher Street Day.

Unters Partyvolk mischen sich schon längst nicht mehr nur Lesben und Schwule, sondern alle, die ihnen ihre Stimme gegen Diskriminierung geben wollen. Denn die Umzüge sind nicht nur Spaß-Veranstaltungen, vielmehr wird damit für mehr Gleichberechtigung im Alltag, in der Lebensform und in gleichgeschlechtlichen Beziehungen geworben. Zudem erinnern sie an den ersten bekannt gewordenen Aufstand von Homosexuellen gegen Polizeiwillkür am 28. Juni 1969 in der New Yorker Christopher Street.

Besonders laut, bunt und vielfältig sind Teilnehmer und Programm etwa beim Christopher Street Day in Köln. Drei Tag lang verwandelt sich die Rheinmetropole in eine kunterbunte Partymeile und zum Abschluss wird auf der Parade stolz die Regenbogenfahne geschwenkt. Einzigartig ist der grenzüberschreitende „CSD am See“. Hier setzt die Lesben- und Schwulenszene der gesamten Bodenseeregion von Kreuzlingen (Schweiz) ins deutsche Konstanz über.

www.queer.de/csd-termine.php

www.csd-cologne.de

http://csd-konstanz.de/

www.csd-berlin.de

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