Die Umwelt-Partei

Der Schutz der Umwelt war Anfang der 1980er-Jahre Triebfeder für die Gründung der Grünen. Heute regieren sie in unterschiedlichen Koalitionen mit.

Die Grünen

Vor der Bundestagswahl am 21. September 2021 stellen wir euch die deutschen Parteien vor, die im Bundestag vertreten sind. In Deutschland dürfen nur Parteien Abgeordnete ins Parlament entsenden, wenn Sie fünf Prozent oder mehr der Wählerstimmen erhalten haben.

Die Partei
Grüne
Bündnis 90 / Die Grünen

Gegründet:
1980 / 1993

Mitglieder:
96.487

Abgeordnete im Bundestag 2017-2021:
67 von insgesamt 709 Abgeordneten

Kanzlerkandidatin 2021: Annalena Baerbock

Historische Persönlichkeiten:
Joschka Fischer, ehemaliger Außenminister
Winfried Kretschmann, seit 2011 Ministerpräsident Baden-Württemberg (der erste und bisher einzige grüne Regierungschef)
Daniel Cohn-Bendit, Europäer

Profil: Hervorgegangen sind die Grünen aus einem Sammelsurium verschiedenster, vornehmlich linker, umwelt- und friedensbewegter Gruppen sowie der Anti-Atomkraft-Bewegung. Aus diesen Wurzeln rühren die Grundsätze grüner Politik. Ihr Ziel ist die Vereinbarung ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit. 1993 vereinigten sich die Grünen mit der ostdeutschen Bürgerrechts-Partei Bündnis 90 und der Alternativen Liste für Demokratie und Umweltschutz (AL). 1983 waren die Grünen erstmals in den Bundestag eingezogen, 1985 stellten sie mit dem späteren Außenminister Joschka Fischer als hessischem Umweltminister das erste Mal ein Regierungsmitglied. Die Grünen haben auf Landesebene bislang mit allen Parteien außer der AfD Regierungskoalitionen gebildet. Sie werden der linken, bürgerlichen Mitte zugerechnet. Die Partei ist konsequent dem europäischen Gedanken verpflichtet und strebt langfristig eine föderale Republik Europa an.

Website: www.gruene.de

Links zu weiteren Parteienporträts:
CDU/CSU , SPD, FDP, Linke, AfD

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