Frauen stark machen

Nicht nur im UN-Sicherheitsrat setzt sich Deutschland für gleichberechtigte Teilhabe von Frauen ein. Drei Beispiele.

Weltweit engagiert sich Deutschland für Frauenrechte
Weltweit engagiert sich Deutschland für Frauenrechte dpa

Frauen machen fast 50 Prozent der Weltbevölkerung aus. Trotzdem haben sie in vielen Ländern nicht die gleichen Rechte wie Männer. Deutschland setzt sich deshalb für Gleichberechtigung und einen besseren Schutz von Frauen ein.

Frauen mit Entwicklungszusammenarbeit fördern

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) fördert Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit in zahlreichen Länderprojekten. Das Spektrum reicht von medizinischen Zentren für Mütter und Babys im Kongo über die Förderung weiblicher Fachkräfte für erneuerbare Energien in Mexiko bis zu Programmen zur Stärkung von Frauen in Führungspositionen im Nahen Osten.

Frauenrechte in Afghanistan stärken

Die deutsche Nicht-Regierungsorganisation Medica Mondiale bietet in Afghanistan seit 2002 als einzige Organisation psychosoziale Beratung für Frauen an, die Opfer sexualisierter Gewalt wurden. In Medica-Mondiale-Beratungsstellen in Kabul, Herat und Mazar-i-Sharif können sie ihre Traumata aufarbeiten und sich über ihre Rechte informieren. Viele afghanische Frauen kennen ihre Rechte nicht und Gesetze zu ihrem Schutz finden kaum Anwendung. Medica Afghanistan möchte das ändern.

Frauen in Sicherheitspolitik einbinden

„Frauen, Frieden und Sicherheit“ ist ein Schwerpunkt, den Deutschland während seiner zweijährigen Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat setzt. Gleichstellung, Teilhabe und Schutz von Frauen sollen in der Außen- und Sicherheitspolitik verankert werden. Unter deutschem Vorsitz hat der UN-Sicherheitsrat im April 2019 eine Resolution gegen sexuelle Gewalt in Krisengebieten verabschiedet. Außerdem befürwortet Deutschland den Einsatz weiblicher Blauhelme bei der Friedenssicherung.

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