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Engagement für, von und mit Frauen

Überall auf der Welt haben Männer mehr Rechte und Chancen als Frauen. Deutschland setzt sich dafür ein, dass sich das ändert.

Sofia Shabafrouz, 04.03.2022
Deutschland engagiert sich für mehr Frauenrechte weltweit.
Deutschland engagiert sich für mehr Frauenrechte weltweit. © DisobeyArt - stock.adobe.com

Vernetzt für Frauenrechte

Eine Region mit einem eher traditionellen Verständnis von Geschlechterrollen sind  Lateinamerika und die Karibik. Dort ist die Gewalt gegen Frauen im weltweiten Vergleich am höchsten. Für mehr Geschlechter- und Chancengleichheit setzt sich das Frauennetzwerk „Unidas“ ein. Es geht auf eine Initiative des Auswärtigen Amts von 2019 zurück. Unidas bietet eine Plattform, auf der sich Frauen aus Lateinamerika, der Karibik und Deutschland zusammenschließen können. Mit aufklärenden Veranstaltungen stärkt das Netzwerk Frauenrechte und feministische Solidarität über Grenzen hinweg.

Für mehr Stabilität

Auch in afrikanischen Ländern sind Frauen in politischen Ämtern unterrepräsentiert. Aber eine neue Generation an Politikerinnen ist auf dem Vormarsch. Das Netzwerk „African Women Leaders Networks“ setzt sich dafür ein, dass afrikanische Frauen eine tragende Rolle in den Bereichen Regierungsführung, Frieden und Stabilität einnehmen. Deutschland gehört zu den Initiatoren dieses Netzwerks der Vereinten Nationen und der Kommission der Afrikanischen Union.

Peace Fem App – Frauen fördern Frieden

Eine Origami-Friedenstaube ist das Icon von „Peace Fem“ – einer App von UN Women, die auf jedes Smartphone geladen werden kann. Sie bietet auf Englisch und Arabisch Aktivistinnen in Irak, Jemen, Libyen oder Syrien Daten und Materialien zahlreicher Friedensverhandlungen. Die App soll ihnen so helfen, sich an Friedensprozessen in ihren Ländern zu beteiligen. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat in einem gemeinsamen Projekt mit UN Women dieses einzigartige, leicht zugängliche Informationsangebot entwickelt.

Zeit für eine feministische Außenpolitik

Eine Frau als Außenministerin und eine Regierungskoalition, die sich eine feministische Außenpolitik im Koalitionsvertrag vornimmt – die deutsche Regierung setzt einen Fokus auf Frauen und darauf, dass diese verstärkt in diplomatischen Ämtern repräsentiert sind. Die deutsche Außenpolitik engagiert sich schon lange weltweit für die Gleichstellung der Geschlechter.

Das in Berlin basierte Centre for Feminist Foreign Policy (CFFP) will patriarchale, gewaltvolle Strukturen bekämpfen und fordert Abrüstung und ein Ende des internationalen Waffenhandels. Laut der Mitbegründerin Kristina Lunz priorisiere feministische Außenpolitik Menschenrechte und die Bedürfnisse aller Menschen.

 


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Was ihr dafür tun müsst: Kommentiert bis zum 27. März einen unserer #FemaleFuture-Posts auf unseren Social Media-Kanälen und verratet uns, wieso euch das Thema Gleichberechtigung am Herzen liegt.

Mehr Informationen zur Kampagne findet ihr auf unserem Instagram-Kanal.

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