Erfolgreich, innovativ, weiblich

Sie wollen mit ihren Ideen die Wirtschaft verändern: Wir stellen euch fünf Unternehmerinnen aus Deutschland vor.

 Iris Braun möchte ein Vorbild für Sozialunternehmertum sein.
Iris Braun möchte ein Vorbild für Sozialunternehmertum sein. MaxThrelfall

Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Deshalb stellen wir euch in unserer Kampagne „Women Shaping our Future“ inspirierende Persönlichkeiten und Projekte aus Deutschland vor und zeigen, wie sie sich für die Stärkung von Frauenrechten weltweit einsetzen.

 

Iris Braun, Gründerin von Share

„Es gründen leider immer noch viel zu wenige Frauen. Nur in etwa 15 Prozent der Gründerteams in Deutschland gibt es auch Frauen“, sagt Iris Braun. Sie selbst ist die Gründerin von Share, einem sozialen Konsumgüterunternehmen. Für jedes in einem Supermarkt verkaufte Produkt von Share, spendet die Firma ein gleichwertiges Produkt an Menschen in Not. „Damit haben wir in den letzten vier Jahren über eine Millionen Menschen in sozialen Projekten erreicht“, sagt Braun. Sie glaubt, dass die fehlende Diversität in der Gründungslandschaft Möglichkeiten nimmt, neue Ansätze, neue Antworten und kreativere Wege für die Lösung bestehender Probleme zu finden. Denn nur gemeinsam „kommen wir zu den besten Lösungen.“

Maria Sievert, Gründerin von inveox

Maria Sievert
Maria Sievert Aga Wojtun

Krebs ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Deshalb ist die Früherkennung besonders wichtig. Allein in Deutschland werden jedes Jahr hunderte Krebskranke wegen falscher Laborbefunde fehldiagnostiziert oder falsch behandelt. Maria Sievert erkannte die Defizite bei der Krebsdiagnostik und will diese nun mit ihrem Startup inveox schließen. Bisher sind die Abläufe in den Laboren fast ausschließlich manuell, von der Datenerfassung bis zur handschriftlichen Aufzeichnung von Patienteninformationen. „Wir automatisieren Pathologielabore, um damit Fehler bei der Krebsdiagnose zu verhindern, die zum Beispiel durch das Verwechseln von Daten oder den Verlust oder die Verunreinigung von Proben entstehen“, erklärt Sievert.

Nina Wöss, Gründerin von Female Founders

Nina Wöss
Nina Wöss FemaleFounders

Frauen an der Spitze helfen Frauen an die Spitze: so lautet das Konzept von „Female Founders“. Nina Wöss ist einer der Gründerinnen des europäischen Netzwerks. Es vernetzt, fördert und schult Frauen im Bereich Digitalisierung und Entrepreneurship. Mit einer Community von mehr als 40.000 Geschäftsfrauen ist „Female Founders“ eine der relevantesten und am schnellsten wachsenden Organisationen Europas für Gründerinnen und Unternehmerinnen. „Wie wir täglich sehen, steht die Welt, in der wir leben, vor vielen Herausforderungen. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass es einen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft benötigt, der durch kreative, innovative Köpfe herbeigeführt wird“, sagt Wöss, Finalistin beim „Digital Female Leader Award 2021“. Sie findet, es sei „endlich an der Zeit, auf die ungenutzte Kreativität, die Leidenschaft und das wirtschaftliche Potential von Frauen zuzugreifen.“

Janina Kugel, Top-Managerin

Janina Kugel
Janina Kugel

Sie ist eine der bedeutendsten weiblichen Stimmen in der deutschen Wirtschaft: Janina Kugel. Jahrelang war sie als Personalchefin bei Siemens für rund 370.000 Mitarbeitende zuständig. Mittlerweile ist sie Beraterin, Aufsichtsrätin und Autorin. In ihrem Buch „It’s Now“ plädiert sie für den Mut, Veränderungen anzugehen, Regeln zu lockern und Tradition zu überdenken. „Frauen und Mädchen können alles erreichen, wenn man sie nur lässt und strukturelle Barrieren abbaut, um Gleichberechtigung möglich zu machen“, sagt sie. Und genau das möchte sie machen. Als Teil der Initiative #ichwill, engagiert sie sich für mehr Frauen in Führungspositionen.

Sarah Grohé, Gründerin von Erlich Textil

Sarah Grohé
Sarah Grohé

Nachhaltigkeit boomt. Das wissen auch die Gründer von „Erlich Textil“, Sarah Grohé und Benjamin Sadler. „Wir haben uns mit Erlich Textil zur Aufgabe gemacht, in der Textilbranche richtig was zu bewegen und eine positive Veränderung ökologisch und ethisch voranzutreiben“, sagt Grohé. Das Textilunternehmen produziert in Europa und achtet in seiner Lieferkette sowohl auf nachhaltige Materialien als auch auf gute Arbeitsbedingungen. „Gerade in der Textilbranche sind es häufig die schwächsten Glieder, die am meisten leiden“, sagt die Gründerin. Das betreffe vor allem Frauen. Erlich Textil habe es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, „ohne erhobenen Zeigefinger zu zeigen, wo Schwierigkeiten bestehen und dieses Wissen zu verbreiten.“

 


Mitmachen!

Ihr wollt euch mit engagierten Menschen digital vernetzen, über Ideen sprechen und euch gegenseitig inspirieren? Jetzt habt ihr die Gelegenheit dazu! Nehmt an unserem Gewinnspiel teil und habt die Chance auf:
 

  • eine Teilnahme an einem exklusiven Digital-Workshop von Herr & Speer zu den Themen Feminismus, Vielfalt und HeForShe
  • eine Teilnahme an einem hochkarätigen virtuellen Event zur unmittelbaren und persönlichen Vernetzung mit Gründerinnen aus Deutschland und der Welt

Was ihr dafür tun müsst: Kommentiert bis zum 27. März einen unserer #FemaleFuture-Posts auf unseren Social Media-Kanälen und verratet uns, wieso euch das Thema Gleichberechtigung am Herzen liegt.

Mehr Informationen zur Kampagne findet ihr auf unserem Instagram-Kanal.

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