TdT_Gastland Botswana_13032017

Botswana entdecken

Botswana stellt sich als Partnerland auf der ITB 2017 in Berlin vor. Theda Gräfin Knyphausen engagiert sich mit ihrer Stiftung für den Erhalt der Umwelt in dem afrikanischen Land.

Deutschland. Botswana zieht jährlich mehr als zwei Millionen Besucher an. Mit seiner  Wildtierpopulation gilt das Land weltweit als eine der besten Safari-Destinationen und ist seit 1984 ständiger Aussteller der Tourismusmesse ITB Berlin. „Nun hat Botswana Tourism Organisation die Chance ergriffen, Partnerland der ITB Berlin 2017 zu werden, um die Errungenschaften Botswanas im Naturschutz mit der Welt zu teilen“, sagt der Tourismusminister von Botswana, Tshekedi Khama. Und David Ruetz, Head of ITB Berlin, bestätigt: „Botswana ist Afrikas bestgehütetes Geheimnis. Beispielgebend für aktiven Naturschutz ist, dass fast 40 Prozent der Landesfläche als Nationalparks, Wildreservate und Schutzgebiete ausgewiesen sind.“

Atemberaubende Tierwelt

Auf der ITB 2017 wird Botswana dementsprechend seine eindrucksvollen Wildnisgebiete präsentieren und vor allem Veranstaltungen zum Thema nachhaltiger Tourismus anbieten. Auch Theda Gräfin Knyphausen wird unter den Ausstellern sein. Bereits als Abiturientin bereiste sie  Botswana. In der afrikanischen Wildnis lernte sie viel über das Tier- und Pflanzenreich und das dortige Ökosystem. „Es war mein Bedürfnis, die unsagbare Faszination des Buschs und die atemberaubende Tierwelt nicht einfach nur zu konsumieren, sondern etwas zum Erhalt dieser Schönheit beizutragen“, sagt die 39-Jährige. Dafür bietet sie nicht nur seit 2013 unter dem Namen Consafarity maßgeschneiderte Safaris ins Okavango Delta nahe der Stadt Maun an. Sie gründete auch die Knyphausen Stiftung, bei der sich junge Erwachsene aus Botswana um eine einjährige Ausbildung zum professionellen Safari-Guide bewerben können.

Safaris auch für Einheimische

Außerdem führt Knyphausen regelmäßig Schulungen zum Thema Müllverwertung und -vermeidung durch. „Wie in vielen Ländern Afrikas, ist auch in Botswana die Müllentsorgung eine große Herausforderung“, erklärt Knyphausen. Eine weit verbreitete Praxis sei das Vergraben oder Verbrennen des Mülls. Kinder und Lehrer sollen stattdessen ein Bewusstsein für die Problematik der Müllentsorgung entwickeln. Unter dem Motto „Kids into the bush“ lädt die Stiftung auch einmal im Jahr rund 20 einheimische Kinder auf eine dreitägige Safari vor der eigenen Haustür ein. Viele Kinder erhalten so erstmals einen Einblick in ihre Umgebung.

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