5 Gründe für ein Praktikum in der EU

Ein Praktikum in Europa ist immer eine gute Wahl. Bharat aus Indien ist diesen Weg gegangen – und hat sein Glück gefunden.

Bharat kam als Praktikant nach Deutschland.
Bharat kam als Praktikant nach Deutschland. privat

Du fragst dich, was dir ein Praktikum in der EU bringt? Hier sind fünf gute Gründe, die dafür sprechen – und du lernst im Video Bharat aus Indien kennen, der dir mit cleveren Tipps weiterhilft:

1. Fremdsprachen lernen

Nirgends lernst du eine neue Sprache so schnell wie in dem Land, in dem sie gesprochen wird. Übrigens: Nicht nur Englisch, auch Französisch, Spanisch und Portugiesisch werden in vielen Ländern der Welt gesprochen – und Deutsch ist die meistgesprochene Muttersprache in der EU.

2. Chancen verbessern

Ein Auslandspraktikum macht selbständiger und selbstbewusster. Wer sich in ein internationales Team eingefunden und gleich noch Praxiserfahrung im Arbeitsalltag gesammelt hat, überwindet auch andere Hürden. Dank neuer, internationaler Freunde wird man toleranter und lässt Pauschalurteile über andere Nationalitäten hinter sich. Zudem hebt ein Auslandspraktikum dich später von Mitbewerbern ab. Du hast bessere Chancen, wenn du dich zum Beispiel auf einen Studienplatz, ein Stipendium oder einen Job bewirbst.

Bharat aus Indien hat über ein Praktikum in Deutschland einen festen Job gefunden. Wie er das geschafft hat, und wie sein Praktikum ihm beruflich und sogar privat nützt, erzählt er in diesem Video:

3. Einen spannenden Kontinent entdecken

Europa ist ein vielfältiger Kontinent, auf dem es viel zu entdecken gibt, und das per Bahnfahrt statt Langstreckenflug. Selbst wenn du nur ein paar Tage frei hast, kannst du von einem Land ins nächste reisen und verschiedene Kulturen kennenlernen, aufregende Städte oder wunderschöne Natur – wohin es dich eben zieht.

4. Später einfacher in der EU arbeiten

Wer in einem Land der Europäischen Union arbeiten möchte, dem hilft es, schon einmal ein Praktikum in Europa gemacht zu haben. Die EU ist der größte zusammenhängende Wirtschaftsraum der Welt mit eigenen Rechtsvorschriften. Das heißt, einige Normen und Vorschriften gelten in Spanien genauso wie in Deutschland oder Schweden. Alle großen Unternehmen sind in der EU vertreten und ein Praktikumszeugnis von einem europäischen Standort hat oft ein hohes Ansehen.

5. Leerzeiten überbrücken

Ein Auslandspraktikum ist gut, um die Wartezeit zwischen Schule, Studium und Arbeitsleben zu nutzen. Vielleicht ergibt sich auch aus dem Praktikum auch ein fester Job. Sicher ist auf jeden Fall eines: Wer schon als Praktikant im Ausland war, dem traut es der Chef auch später zu.

Überzeugt? Hier könnt ihr die nächsten Schritte planen:

  • Eine Vielzahl an Möglichkeiten bietet das Erasmus+ Programm, Praktikumsplätze für Studierende vermittelt der Erasmus+ Berater der eigenen Hochschule. In der Kampagne Studieren Weltweit des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) bloggen  deutsche Studierende als „Correspondents“ über ihre Erfahrungen im Ausland.
  • Für Studierende technischer und naturwissenschaftlicher Fächer vermittelt IASTE kostenlos bezahlte Praktikumsplätze. Die Organisation hat eigene Büros an vielen Hochschulen.
  • Nicht-EU-Ausländer, die ein Praktikum in Deutschland machen wollen, bewerben sich beim IAESTE-Nationalkomitee in ihrem Heimatland.
  • Die Austauschorganisation AIESEC ist in mehr als 120 Ländern vertreten und vermittelt Praktika und soziale Projekte für junge Menschen.

Wenn ihr euch für ein Praktikum in Deutschland interessiert, haben wir hier viele Tipps für euch zusammengestellt.

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