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Berlin ist Europäische Freiwilligenhauptstadt 2021. Drei junge Engagierte erzählen, was sie antreibt. 

Kiyan
Kiyan privat

Kiyan (29) gibt ehrenamtlich Computerkurse

Als ein Freund ihm von einem Projekt der Malteser Werke erzählte und fragte, ob er dort mitmachen wolle, war Kiyan zunächst skeptisch: Es ging darum, einen PC-Einsteiger-Kurs für junge Menschen zu organisieren. Kiyan sah sich weder als IT-Experte noch konnte er sich vorstellen, dass die „Digital Natives“ überhaupt einen Bedarf haben. Als er sich dennoch auf das Projekt einließ, stellte er bald fest: Junge Menschen sind zwar sehr versiert im Umgang mit Smartphones, viele haben aber kaum Erfahrung mit klassischen Computerprogrammen – etwa zur Erstellung von Bewerbungsschreiben. Kiyan gefällt, dass er ihnen Orientierung geben kann. Für ihn ist freiwilliges Engagement Ausdruck eines intakten Gemeinwesens – „vor allem in beispiellosen Zeiten wie diesen“.

 

Felix
Felix
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Felix (28) setzt sich für den Klimaschutz ein

Nach seinem Abitur absolvierte Felix über das Programm weltwärts des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein Freiwilliges Soziales Jahr. Danach war für ihn klar: „Wer etwas gegen globale Ungerechtigkeit unternehmen will, muss vor der eigenen Haustür beginnen.“ Nach ersten Erfahrungen in Vereinen begann Felix, sich ehrenamtlich für den Klimaschutz zu engagieren. Heute ist er Vertrauensperson des Bürger:innenrats der Initiative Klimaneustart Berlin und vertritt ihre Anliegen zum Beispiel bei Anhörungen im Berliner Abgeordnetenhaus.

 

Dilara
Dilara
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Dilara (18) engagierte sich schon in der Schule

Als Achtklässlerin begann Dilara, sich in ihrer Schule zu engagieren. Der Schritt war nicht einfach für die zunächst introvertierte Schülerin. Doch nach und nach wurde sie offener und selbstbewusster, moderierte Konferenzen der Schülervertretungen und übernahm schließlich die Leitung des Schulsanitätsdienstes. Als besonders wertvoll empfindet Dilara die Möglichkeit, sich über Feedback besser reflektieren zu können – aus ihrer Sicht eine „enorm wichtige Fähigkeit“. Außerdem habe sie sich durch das Ehrenamt zum ersten Mal intensiver mit politischen Themen befasst. Inzwischen hat Dilara das Abitur gemacht und absolviert einen Bundesfreiwilligendienst im Krankentransport. „Die Freiwilligenarbeit in der Schule hat mich einfach sehr geprägt.“

Weitere Informationen: www.freiwilligenhauptstadt.berlin

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