Corona weltweit bekämpfen

Direktmittel, Experten, Technologie: Wie die deutsche Entwicklungszusammenarbeit Partnerländer bei der Eindämmung der Pandemie unterstützt.

Nairobi, Kenia
Nairobi, Kenia picture alliance / ZUMAPRESS.com

In ganz Afrika gibt es 40 Labore, die das Corona-Virus diagnostizieren können. Mali mit seinen 19 Millionen Einwohnern hat fünf Beatmungsgeräte. In Malawi gibt es 100 Intensivbetten für 17,5 Millionen Menschen. Zahlen, auf die Bundesentwicklungsminister Gerd Müller aufmerksam macht. Es liege in Deutschlands Interesse, ärmere Länder bei der Eindämmung des Virus zu unterstützen. „Wir können die Ausbreitung von Corona nur gemeinsam stoppen – bei uns und überall in der Welt“, sagt Müller. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit hilft auf vielfältige Weise.

 

 

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  • Wirtschaftlich: Minister Müller verweist auch auf die ökonomischen Folgen für Entwicklungsländer. Bangladesch etwa ist stark von der Textilwirtschaft abhängig, nun werden viele Aufträge storniert. Müller möchte die Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen im „Bündnis für nachhaltige Textilfirmen“ nutzen, um diese Phase so zu überbrücken, dass viele Jobs erhalten bleiben.

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