Fünf Gründe für Deutschlands Innovationskraft

Gezielte Investitionen, weltweite Zusammenarbeit: Deshalb bringt Deutschland so viele Innovationen hervor.

Grundlagenforschung in der Pharmaindustrie
Grundlagenforschung in der Pharmaindustrie Bayer AG

Neuer Förderrekord bei Forschung und Entwicklung

2016 haben die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft und Wissenschaft die Rekordsumme von 92,2 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Das entspricht 2,94 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP). Zum Vergleich: Die 28 Länder der Europäischen Union gaben zuletzt durchschnittlich 2,03 Prozent ihres BIP für Forschung und Entwicklung aus. Spätestens im Jahr 2025 will Deutschland jährlich 3,5 Prozent des BIP in Forschung und Entwicklung investieren.

Themen mit Zukunft

Die höchsten Fördersummen investiert der Bund aktuell in Gesundheitsforschung und Gesundheitswirtschaft, Luft- und Raumfahrt, Energieforschung und Energietechnologien sowie Großgeräte für die Grundlagenforschung.

Wirtschaft mit Weitblick

Bei den weltmarktrelevanten Patenten pro eine Million Einwohner liegt Deutschland mit 371 im Jahr 2015 vor den USA (200) und China (27), aber hinter der Schweiz (612), Schweden (445) und Japan (387). Die Innovationsausgaben deutscher Unternehmen beliefen sich 2016 auf 158,8 Milliarden Euro. Mehr als drei Viertel davon entfielen auf die Industrie.

Wert der Wissenschaft

Die Zahl der wissenschaftlichen Publikationen pro eine Million Einwohner ist in Deutschland in den vergangenen zwei Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. 2016 wurden in Deutschland 1.367 Publikationen pro eine Million Einwohner veröffentlicht. Damit ist die Publikationsintensität höher als in den USA und in Japan. Aber skandinavische Länder, Österreich und Großbritannien publizieren noch intensiver als Deutschland.

Starkes Netzwerk von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

Wie umfassend die deutsche Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenarbeiten, zeigt auch ein außergewöhnliches Netzwerk: In den fünf Weltmetropolen New York, São Paulo, Moskau, Neu-Delhi und Tokyo versammeln die Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH) die entscheidenden Akteure der deutschen Innovationslandschaft.

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