Geschichte virtuell erleben

Geschichtsträchtige Orte lassen dich Historie intensiv erleben. Diese Stätten sind einen Besuch wert, auch virtuell.

Der Dom zu Aachen: Grabstätte Karls des Großen
Der Dom zu Aachen: Grabstätte Karls des Großen picture alliance/Zoonar

Karl der Große und der Dom zu Aachen

Karl der Große, Charlemagne, war Deutscher, Franzose, Europäer – was freilich modern ausgedrückt ist, denn er lebte in einer Zeit (geboren 2. April 747 oder 748, am 28. Januar 814 in Aachen gestorben), als die Menschen weder eine Vorstellung von Frankreich noch von Europa und schon gar keine von Deutschland hatten. Nach Karls Kaiserkrönung am 25. Dezember 800 in Rom wurde Aachen zu einem Zentrum seines Reichs. Eine wirkliche Hauptstadt hatte es nicht – sie war immer dort, wo Karl sich aufhielt. Im von ihm gebauten, spektakulären Aachener Dom wurde Karl begraben. Hier kannst du einen virtuellen Rundgang machen.

Der Aachener Dom soll die Berührung des Himmlischen mit dem Irdischen symbolisieren.
Der Aachener Dom soll die Berührung des Himmlischen mit dem Irdischen symbolisieren.
RWTH Aachen University

Hambacher Schloss, die Wiege der deutschen Demokratie

1832 zogen zum „Hambacher Fest“ 30.000 Menschen auf den Schlossberg und forderten politische Teilhabe, Versammlungs-, Presse- und Meinungsfreiheit. Auf dem Turm des Hambacher Schlosses bei Neustadt an der Weinstraße hissten sie die schwarz-rot-goldene Fahne. Die heutige deutsche Nationalflagge galt damals als Symbol für Demokratie, Freiheit, Frieden der Völker untereinander – und nationale Einheit. Eine Ausstellung erinnert an die „Wiege der deutschen Demokratie“.

 

Schloss Cecilienhof und das Ende des zweiten Weltkriegs

In dem Schloss in Potsdam trafen sich im Sommer 1945 nach Ende des zweiten Weltkriegs und dem Sieg über das nationalsozialistische Deutschland US-Präsident Harry S. Truman, der britische Premier Winston Churchill (sowie sein Nachfolger Clement Atlee) und der sowjetische Staatschef Josef Stalin. Die Potsdamer Konferenz legte die neue Ordnung Europas und letztlich der Welt für die nächsten 44 Jahre fest.

 

Topografie des Terrors und der Nationalsozialismus

Einer der meistbesuchten Orte in Berlin ist zugleich Museum und Gedenkstätte. Nahe des Potsdamer Platzes wird an die Schrecken der Nazi-Herrschaft erinnert. Hier residierten zwischen 1933 und 1945 die wichtigsten Terrororganisationen des nationalsozialistischen Deutschland: Geheime Staatspolizei Gestapo, das SS-Hauptquartier, das Reichssicherheitshauptamt der SS, der Sicherheitsdienst SD der SS.

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