Zusammenhalten in der Krise

Gemeinsam gegen Corona: Immer mehr Menschen engagieren sich füreinander. Wir stellen euch vier tolle Aktionen aus Deutschland vor.

Kimmich (l.) und Goretzka starteten die Aktion #WeKickCorona.
Kimmich (l.) und Goretzka starteten die Aktion #WeKickCorona. picture alliance / Christina Pahnke / sampics

Fußball für mehr Solidarität

Ein regelrechter Spendenmarathon zieht sich seit Mitte März durch die deutschen Fußballvereine. #WeKickCorona heißt die Initiative, bei der Profifußballspieler aus Deutschland schon mehrere Millionen Euro für soziale Zwecke spendeten. Den Start machten die Stars des FC Bayern München  Joshua Kimmich und Leon Goretzka. Gemeinsam spendeten sie eine Millionen Euro.

Auch der Zweitligist Darmstadt 98 zeigt sich solidarisch: Der Verein unterstützt seine Stadt mit einer neu eingerichteten zentralen Anlaufstelle für Hilfswillige und Hilfesuchende. Unter #soliDArisch vermittelt der Verein Helferinnen und Helfer zum Einkaufen, um den Hund auszuführen oder einfach nur zum Unterhalten via Internet oder Telefon. Gute weitere Ideen sind hier immer willkommen!

Hilfe bei der Spargelernte

Restaurants, Bars, Cafés und der Einzelhandel mussten wegen der Corona-Krise schließen. Deshalb sind nun viele Menschen in Deutschland vorübergehend arbeitslos. Gleichzeitig fehlen durch die eingeschränkte Reisefreiheit in Europa bis zu 300.000 Erntehelfer auf den Spargel- und Erdbeerfeldern. Die Plattform „Das Land hilft“ führt diese beiden Gruppen zusammen. Da nicht nur die Landwirtschaft vom Arbeitskräftemangel betroffen ist, weiten die Initiatoren ihr Angebot nun aus und möchten vorübergehend Arbeitssuchende branchenübergreifend weitervermitteln.

Gaben für Obdachlose

Sie haben keine eigenen vier Wände, in denen sie Schutz vor dem Coronavirus finden: Vielen Obdachlosen fällt durch die Corona-Krise ihr soziales Netzwerk auseinander. Viele Unterkünfte müssen wegen der Ansteckungsgefahr schließen und es gibt nur noch wenige Passanten, die ein paar Euros geben könnten. Deshalb helfen immer mehr Menschen und haben „Gabenzäune“ in ihren Städten eingerichtet. Dort hängen sie Spenden auf – von Schlafsäcken bis zu Lebensmitteln auf, die von Bedürftigen und Obdachlosen abgeholt werden können.

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