Finanzielle Hilfe für Studierende

Auch internationale Studierende in Deutschland sind von der Corona-Krise betroffen. Ein Überblick über die aktuellen Hilfsmaßnahmen.

Finanziell müssen Studierende den Überblick behalten
Finanziell müssen Studierende den Überblick behalten shintartanya - stock.adobe.com

Wie hilft Deutschland internationalen Studierenden in der Corona-Krise?

Seit Juni 2020 können internationale Studierende einen zinslosen Kredit der staatlichen Förderbank KfW beantragen und maximal von Juli 2020 bis einschließlich März 2021 pro Monat 650 Euro erhalten. Einen Check zu den Voraussetzungen gibt es auf der Website der KfW. Über die örtlichen Studierendenwerke können Studierende in pandemiebedingten Notlagen zudem demnächst monatliche Zuschüsse von bis zu 500 Euro beantragen.

Wie geht es für internationale Austauschstudierende weiter?

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) arbeitet an einem Überbrückungsfonds für internationale Studierende und bündelt Informationen zur Förderung in der Corona-Krise auf seiner Website. In begründeten Einzelfällen besteht die Möglichkeit, Stipendien zu verlängern. Teilnehmende am europäischen Austauschprogramm Erasmus+ können ihre Förderung behalten, auch wenn sie durch die Corona-Krise Online-Kurse in ihrem Heimatland belegen müssen. Hochschul- oder Berufsbildungsabsolventen, die ihr geplantes Auslandspraktikum verschieben müssen, können es innerhalb von 18 Monaten nach ihrem Abschluss aufnehmen.

Wie helfen einzelne Hochschulen?

Zusätzlich zu bundesweiter Unterstützung finden Hochschulen in Deutschland weitere Wege, ihren deutschen und internationalen Studierenden zu helfen. Hamburgs Hochschulen bieten über das Studierendenwerk der Hansestadt noch für den Juni ein zinsloses Darlehen von 400 Euro an. Die Technische Universität Dresden hat einen Corona-Hilfsfonds eingerichtet, an den sich Studierende beim Wegfall eines Nebenjobs oder ihrer Kinderbetreuung wenden können, ebenso in anderen pandemiebedingten Notsituationen.

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