Die fünf günstigsten Uni-Städte

Neben der Wahl des Studienfachs zählt der Studienort. Vor allem, wenn es ums Geld geht. Das sind die günstigsten und die teuersten deutschen Uni-Städte.

In Leipzig wohnen Studierende günstig.
In Leipzig wohnen Studierende günstig. franz12/stock.adobe.com

Studierende in Deutschland haben im Schnitt 918 Euro im Monat zur Verfügung, davon geben sie 819 Euro aus. Den mit Abstand größten Posten – vor Lebensmitteln und Mobilität – bilden die Kosten für das Wohnen mit durchschnittlich 323 Euro Miete. Das sind die Ergebnisse der jüngsten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks.

Die Mieten in den Uni-Städten unterscheiden sich erheblich. Am teuersten ist das Wohnen für Studierende in München (387 Euro Miete pro Monat), Köln, Frankfurt am Main (je 375 Euro) und Hamburg (373 Euro). Am günstigsten sind vier Städte im Osten Deutschlands; den ersten Platz teilen sich Leipzig und Dresden.

Hier wohnen Studierende am günstigsten

Leipzig (264 Euro)

Neben günstigen Mietpreisen und Lebenshaltungskosten punktet die Messestadt Leipzig mit einem üppigen Freizeitangebot, einem pulsierenden Nachtleben und einer vielfältigen Kunst- und Kulturszene. Klassikfans schwärmen vom Gewandhausorchester, Kunstkenner denken bei Leipzig sofort an Neo Rauch und die Neue Leipziger Schule.

Leipzig: Neues Rathaus und Cityhochhaus
Leipzig: Neues Rathaus und Cityhochhaus dpa

Dresden (264 Euro)

Die Barockstadt an der Elbe lockt mit Sehenswürdigkeiten wie Frauenkirche, Semperoper und Zwinger jedes Jahr Millionen Touristen an. Für junge Leute hat Dresden viel zu bieten: In keiner andern deutschen Universitätsstadt soll es so viele Studentenclubs geben.

Dresden: Panorama mit Frauenkirche
Dresden: Panorama mit Frauenkirche dpa

Jena (265 Euro)

In der 100.000-Einwohner-Stadt Jena geht es eher familiär zu. Die Fakultäten der Friedrich-Schiller-Universität sind über die ganze Stadt verstreut, aber zu Fuß zu erreichen. Und wem es mal zu eng wird, der fährt ins 20 Kilometer entfernte Weimar, wo nicht nur Goethe wirkte, sondern auch das Bauhaus.

Jena: Marktplatz und JenTower
Jena: Marktplatz und JenTower dpa

Halle/Saale (268 Euro)

Die Stadt mit der Martin-Luther-Universität ist auf dem besten Weg, sich von der Industrie- zur Wissenschaftsstadt zu entwickeln. Der Forschungsstandort Weinberg Campus ist neben Berlin-Adlershof der zweigrößte Wissenschafts- und Technologiepark im Osten Deutschlands. Und der Universitätsplatz in der Innenstadt ist wohl einer der schönsten in Europa.

Halle: Universitätsplatz
Halle: Universitätsplatz netsign/stock.adobe.com

Kaiserslautern (270 Euro)

Die einzige westdeutsche Uni-Stadt in den Top 5 liegt mitten im Naturpark Pfälzerwald. Während die Technische Universität Kaiserslautern mit Forschungen zur Künstliche Intelligenz auf sich aufmerksam macht, schwärmen Touristen von Weinfest-Gemütlichkeit und malerischen Winzer-Dörfchen im Umland.

Kaiserslautern: Kaiserbrunnen
Kaiserslautern: Kaiserbrunnen Blickfang/stock.adobe.com

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