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Solarenergie deckt 18 Prozent des deutschen Stromverbrauchs

Bei der Stromerzeugung schlägt Photovoltaik erstmals zwei fossile Energieträger. Die wichtigste Stromerzeugungsquelle ist sie jedoch nicht.

05.01.2026
Luftaufnahme von Solarpaneelen
Photovoltaik hat Braunkohle und Erdgas in Deutschland überholt. © AdobeStock

Berlin (dpa, d.de) - Solaranlagen in Deutschland haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Strom erzeugt. Ihr Anteil an der heimischen Stromerzeugung wuchs von 14 Prozent (2024) auf rund 18 Prozent, wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) in Berlin mitteilte. Damit habe die Photovoltaik die Braunkohle (etwa 14 Prozent) und das Erdgas (rund 16 Prozent) als Energiequelle für Strom überholt.  

Nach der vorläufigen Jahresbilanz erzeugten die mehr als 5,5 Millionen installierten Photovoltaikanlagen im vorigen Jahr rund 87 Terawattstunden Strom. Das waren 15 Terawattstunden mehr als 2024 und erneut ein Höchstwert. Das geht nach Angaben des Verbands aus Daten des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme hervor.  

Die wichtigste Stromerzeugungsquelle ist jedoch weiterhin die Windenergie mit einem Anteil von 27 Prozent. Der Anteil an erneuerbarer Energie an der öffentlichen Nettostromerzeugung lag nach Angaben des Fraunhofer-Instituts 2025 – wie bereits im Vorjahr – bei 55,9 Prozent.

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