Steinmeier eröffnet „Diversity United“

In riesigen Hangars will die Berliner Ausstellung europäische Vielfalt in der Kunst zeigen.

Steinmeier eröffnet „Diversity United“
dpa

Berlin (dpa) - Der alte Tempelhofer Flughafen steht für einige Monate im Zeichen grenzüberschreitender Gegenwartskultur. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (Foto: rechts) eröffnete am Dienstag in Berlin die russisch-französisch-deutsche Ausstellung «Diversity United». In den riesigen Hangars geben rund 90 junge wie auch etablierte Künstlerinnen und Künstler aus 34 Ländern einen sehenswerten Überblick der aktuelle Kunstszene. Sie greifen dabei auf alle möglichen Formen zurück: «Diversity United» zeigt Malerei, Skulptur, Video und New Media, Fotografie, Installation, Zeichnung oder Objektkunst. Für die Vielfalt der Blickwinkel und Perspektiven stehen Kuratorinnen und Kuratoren aus Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Österreich und Russland.

«Außergewöhnlich ist diese Ausstellung wegen der Vielfalt der Kunst, die wir hier sehen. Außergewöhnlich aber auch wegen der Aussagekraft der Werke», sagte Steinmeier nach einem Rundgang durch die Hallen. Dies sei auch «ein Ausdruck des Selbstbewusstseins der Kunst und der Künstlerinnen und Künstler in Europa». Sie arbeiteten «bewusst grenzüberschreitend». In vielen Kunstwerken gehe es um Demokratie und ihre Gefährdung, um Globalisierung und Migration, um Spaltung und Solidarität «und vieles andere mehr bis hin zum Klimawandel». Die Ausstellung, bis zum 19. September in Berlin zu sehen, soll anschließend in Moskau und Paris präsentiert werden.

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