My generation

Generationenforscher unterscheiden vier Gruppen, die heute im Arbeitsleben stehen. Eine kleine Typologie.

Das Handy der Babyboomer: die Telefonzelle
Das Handy der Babyboomer: die Telefonzelle picture alliance / R. Goldmann

Babyboomer, Jahrgang 1950 bis 1964

Kommunikationsmittel der Babyboomer: Telefon mit Wählscheibe
Kommunikationsmittel der Babyboomer: Telefon mit Wählscheibe
Smiltena/Shutterstock

Die erste Nachkriegsgeneration wuchs meist mit mehreren Geschwistern auf und musste sich in der Zeit des Wiederaufbaus behaupten. Daher werden ihr Durchsetzungsvermögen ebenso wie Teamfähigkeit zugeschrieben. Das führte zu dem angestrebten Erfolg in der Arbeitswelt. Sie brach aber auch althergebrachte Regeln und suchte neue Werte.

Generation X, Jahrgang 1965 bis 1980

Typisch für die Generation X: die Diskette
Typisch für die Generation X: die Diskette
Santi S/Shutterstock

Die Generation X ist behütet und ohne wirtschaftliche Not aufgewachsen, hat oft einen guten Schulabschluss, stellt aber die Arbeit nicht mehr an erste Stelle, sondern die Work-Life-Balance. Die Generation gilt als konsumfreudig, aber auch als unpolitisch und etwas verwöhnt. Wohlstand und finanzielle Sicherheit sind wichtige Werte.

Generation Y, Jahrgang 1980 bis 2000

Neu in der Generation Y: Zugang zu Suchmaschinen
Neu in der Generation Y: Zugang zu Suchmaschinen
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Die Generation Y ist von fürsorglichen Eltern großgezogen worden und durfte früh mitentscheiden. Daher schätzt diese Gruppe die Familie und bleibt mit ihr verbunden, fordert auf der Arbeit aber auch Mitspracherecht, Feedback und hinterfragt gerne. Sie ist in Zeiten der Digitalisierung groß geworden, also technikaffin, sehnt sich daher manchmal nach authentischen Dingen.

Generation Z, Jahrgang 2000 bis 2012

Alltag in der Generation Z: das Smartphone
Alltag in der Generation Z: das Smartphone
Primakov/Shutterstock

Diese Generation ist die erste, die komplett in der digitalen Welt aufwachsen ist. Social Media macht einen Großteil ihres Lebens aus. Für die Generation Z rückt Karriere wieder in den Vordergrund, allerdings nicht auf Kosten des Privatlebens. Sie sucht im Beruf mehr Anerkennung und Selbstverwirklichung als Reichtum.

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