Zum Hauptinhalt springen

Astronaut Gerst: Nach Artemis II neue Ära der Mondforschung

Der deutsche Astronaut ordnet die Mondmission ein – und hofft, beim nächsten Flug selbst dabei sein zu dürfen. 

12.04.2026
Der deutsche Astronaut Alexander Gerst
Der deutsche Astronaut Alexander Gerst © picture alliance / Flashpic | Jens Krick

Köln (dpa, d.de) - Der deutsche Astronaut Alexander Gerst sieht in der Artemis-2-Mission den Beginn einer neuen Ära. „Da geht es nicht mehr darum, Flaggen aufzustellen wie in der ersten Welle.“ Ziel sei nun, dauerhaft auf dem Mond präsent zu sein – als Forschende. „Das wichtigste Ergebnis hierbei ist, dass das Raumschiff funktioniert.“  

Gerst hofft, bei einer der nächsten Artemis-Missionen selbst zum Mond fliegen zu dürfen. In den kommenden Monaten werde geklärt, wann der nächste europäische Astronaut mitfliegen dürfe. 

Für die kommenden Flüge steht fest: Technik aus Deutschland ist wieder an Bord. Die Servicemodule für Artemis III und IV hat die Europäische Weltraumorganisation (ESA) bereits geliefert, wie ESA-Direktor Daniel Neuenschwander bestätigte. Die Module werden maßgeblich bei Airbus in Bremen gefertigt. 13 europäische Länder sind an der Produktion beteiligt.  

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär nannte die Mission einen großen Erfolg. „Wir sind der Rückkehr der Menschen auf die Mondoberfläche nach über 50 Jahren jetzt einen bedeutenden Schritt näher.“ 

Die NASA plant mit Artemis IV für 2028 die erste Mondlandung seit der Apollo-17-Mission im Jahr 1972. Artemis III soll 2027 starten, aber nicht auf dem Mond landen.