Deutschland hilft beim Wiederaufbau

Nach dem Zyklon im südlichen Afrika unterstützt die Bundesrepublik die Region mit Hilfsgeldern.

Deutschland hilft bei Wiederaufbau
dpa

Maputo (dpa) - Knapp einen Monat nach dem verheerenden Zyklon «Idai» im südlichen Afrika hat Deutschland 50 Millionen Euro Hilfe für den nötigen Wiederaufbau in Mosambik, Malawi und Simbabwe zugesagt.

Damit solle in den kommenden Jahren unter anderem geholfen werden, «die Gesundheitsversorgung sicherzustellen, die Trinkwasserversorgung wiederherzustellen und eine Abwasserentsorgung wiederaufzubauen», sagte Entwicklungsminister Gerd Müller am Freitag. Außerdem müsse Kindern der Schulbesuch wieder ermöglicht werden, erklärte er am Rande eines Treffens der Weltbank in Washington.

Infolge des Zyklons waren Hunderttausende Menschen zeitweise obdachlos geworden, weite Landstriche im Zentrum Mosambiks waren überflutet. Rund 1000 Menschen kamen ums Leben, davon mindestens 600 in Mosambik und rund 300 im Osten Simbabwes. Wegen verunreinigten Wassers kam es außerdem zu einem Cholera-Ausbruch, knapp 4400 Menschen infizierten sich bislang mit der schweren Durchfallerkrankung. UN-Zahlen zufolge wurden in Mosambik rund 240 000 Häuser durch den tropischen Wirbelsturm und die darauffolgenden Überschwemmungen schwer beschädigt oder ganz zerstört.