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Scholz trifft Selenskyj in Hiroshima

G7-Staaten wollen wirtschaftliche Abhängigkeit von China reduzieren.

21.05.2023
Wolodymyr Selenskyj, Olaf Scholz
© picture alliance/dpa

Hiroshima (dpa) - Bundeskanzler Olaf Scholz hat beim G7-Gipfel in Japan den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen. Die beiden kamen am Samstagabend für 20 Minuten im Gipfelhotel zusammen. „Gut, dich zu sehen. Wir treffen uns ja recht häufig“, sagte Scholz zur Begrüßung. „Es ist immer eine Freude“, antwortete Selenskyj. Der ukrainische Präsident hatte beim Gipfel um weitere Unterstützung zur Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine geworben, die ihm umfassend zugesagt wurde.

Zentrales Thema des Gipfels war das Verhältnis zu China. Scholz sagte, die G7-Staaten seien geschlossen gegen eine Abkopplung von China. „Niemand redet hier dem Decoupling das Wort“, sagte Scholz. „Das wird von niemandem verfolgt.“ Die Gruppe will aber konsequent die wirtschaftlichen Abhängigkeiten von China reduzieren und Risiken in den Lieferketten verringern. Auch wiesen die G7 in einer Erklärung die Machtansprüche Chinas im Ost- und Südchinesischen Meer zurück. Die Gruppe versprach zudem in diesem Jahr 21 Milliarden US-Dollar Hilfen für humanitäre Krisen, darunter auch Hungersnöte zur Verfügung zu stellen.

Der G7-Gruppe gehören die USA, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada sowie die Europäische Union an.

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