Musikgenies für die Ewigkeit

Bach, Beethoven, Schumann: Hier erfahrt ihr, wofür diese Komponisten gefeiert werden – und wie ihr sie digital erleben könnt.

Diese Komponisten schufen Musik, die unvergessen bleibt.
Diese Komponisten schufen Musik, die unvergessen bleibt. Getty Images/iStockphoto

Von B wie Bach und Beethoven bis S wie Schumann. Viele Musikgenies kamen aus Deutschland. Diese Komponisten prägten die Entwicklung der westlichen Musik und werden auf der ganzen Welt gehört.

Johann Sebastian Bach (1685–1750): Ein Genie kommt selten alleine

Johann Sebastian Bach komponierte im Barock. Sein Werk umfasst 1126 Kantaten, Präludien, Messen und Choräle. Er ist berühmt für seine Brandenburgischen Konzerte, das Wohltemperierte Klavier, die h-Moll-Messe und etliche andere instrumentale Meisterwerke.

Wusstet ihr, dass Bach Teil einer Musikdynastie war? Sein Urgroßvater war Dudelsackspieler, sein Großvater Hofmusiker. Sein Vater war Geiger, Organist, Hoftrompeter und Paukenspieler. Mindestens zwei seiner Onkel komponierten. Drei Brüder – alle hießen ebenfalls Johann – wurden Musiker. Johann Sebastian (sein Rufname) Bach hatte 20 Kinder. Von denen, die die Kindheit überlebten, wurden mindestens fünf Komponisten.

Ludwig van Beethoven (1770–1827): Der taube Komponist

Er war Humanist, radikaler Musikerneuerer, Visionär – und ist noch heute einer der meistgespielten Komponisten der Welt: Ludwig van Beethoven. Seine schon mit Ende 20 einsetzende Schwerhörigkeit hielt Beethoven nicht vom Komponieren ab. Als 1824 seine berühmte neunte Sinfonie uraufgeführt wurde, war Beethoven bereits seit zehn Jahren taub. Das Thema ihres letzten Satzes wurde als Instrumental-Arrangement später zur Europahymne.

Hier erfahrt ihr faszinierende Fakten über den deutschen Komponisten.

Robert Schumann (1810–1856): Frühlingsgefühle

Der 18-Jährige Robert Schumann kam nach Leipzig, um Jura zu studieren. Nach einem Jahr wechselte er zur Musik. Er zog in die Wohnung seines Klavierlehrers Friedrich Wieck und ließ sich zum Pianisten ausbilden. Dort begegnete er erstmals Clara Wieck, dem neunjährigen klavierspielenden Wunderkind. Liebe inspirierte ihn: 1840 heiratete er Clara und machte das Hochzeitsjahr zu einem wahren „Liederjahr“. Er schrieb etwa 150 Klavierstücke, darunter der bekannte Zyklus „Liebesfrühling“.

Startet hier eure virtuelle Führung durch das Schumann-Haus in Leipzig.

Clara Schumann (1819–1896): Zwischen Schatten und Rampenlicht

Das Künstlerpaar Robert und Clara Schumann gilt als das bekannteste der Romantik. Doch Clara Schumann war weit mehr als die Frau des Komponisten. Sie war eine herausragende Pianistin und bedeutende Komponistin. Zu Lebzeiten war Clara sogar bekannter als ihr Mann. Viele Musikkritiker sehen das 1846 entstandene „Klaviertrio op. 17“ als Höhepunkt ihres Schaffens.

Wusstet ihr, dass Clara Schumann von 1989 bis 2002 das Gesicht auf dem 100 D-Mark-Schein war?

© www.deutschland.de

Du möchtest regelmäßig Informationen über Deutschland bekommen? Hier geht’s zur Anmeldung: