Baerbock: Rede zu transatlantischen Beziehungen

Außenministerin Annalena Baerbock will in New York erklären, wie sie sich die Zukunft der transatlantischen Beziehungen vorstellt.

Annalena Baerbock
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New York (dpa) - Am zweiten Tag ihrer Nordamerika-Reise hält Außenministerin Annalena Baerbock in New York eine Grundsatzrede zu den transatlantischen Beziehungen. An der 1933 gegründeten Hochschule New School for Social Research, die in ihren Anfangsjahren Zufluchtsort für vor Nationalsozialismus und Faschismus in Europa geflohene Wissenschaftler war, wird sie am Dienstag außerdem mit Studenten diskutieren.

Die Rede hat den Titel „Den transatlantischen Moment nutzen: Unsere gemeinsame Verantwortung in einer neuen Welt“. Vor ihrer Abreise hatte Baerbock gesagt, dass sie deutlich machen wolle, dass Deutschland, Europa, die Vereinigten Staaten und Kanada heute enger verbunden seien als zu keiner anderen Zeit seit Ende des Kalten Krieges. Das „skrupellose, menschenverachtende Handeln“ Russlands biete Europa und Nordamerika als Team Gelegenheit, eine noch stärkere transatlantische Partnerschaft für das 21. Jahrhundert aufzubauen.

Am Abend reist Baerbock nach Kanada weiter. In Montreal wird sie bei ihrem Antrittsbesuch Außenministerin Melanie Joly treffen. Kanada ist Nato-Partner Deutschlands und gehört zur G7 führender demokratischer Wirtschaftsmächte. Deutschland hat derzeit den Vorsitz in dieser Staatengruppe.