Deutscher als Richter an Internationalen Gerichtshof gewählt

Der Völkerrechtler Georg Nolte tritt das Amt an der höchsten Rechtsinstanz der Vereinten Nationen im Februar 2021 an.

Deutscher als Richter an Internationalen Gerichtshof gewählt
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New York (dpa) - Der Deutsche Georg Nolte ist als Richter an den Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag gewählt worden. Zusammen mit Nolte wurden Yuji Iwasawa aus Japan, Julia Sebutinde aus Uganda, Peter Tomka aus der Slowakei und Hanqin Xue aus China am Donnerstag von der UN-Vollversammlung in New York gewählt. Ihre jeweils neun Jahre langen Amtszeiten beginnen im Februar 2021.

Der 1959 in Bonn als Sohn des Historikers Ernst Nolte geborene Georg Nolte ist seit 2008 Professor für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Berliner Humboldt-Universität. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) gratulierte Nolte und bezeichnete ihn als «außerordentlich qualifizierten und weltweit höchst angesehenen Völkerrechtler». Auch der deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen gratulierte Nolte. «Ich bin überzeugt, dass sein herausragender Sachverstand, seine Unparteilichkeit und seine Integrität für das Gericht von großem Wert sein werden.»

Der Internationale Gerichtshof ist die höchste Rechtsinstanz der Vereinten Nationen, vor dem Verfahren zwischen Staaten verhandelt werden können.

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