Luftfahrt-Messe bei Berlin beginnt

Die wichtigste Messe der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie, die ILA, steht dieses Jahr ganz im Zeichen von Klimakrise und Krieg.

Luftfahrt-Messe bei Berlin beginnt
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Schönefeld (dpa) - Erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie beginnt bei Berlin wieder die wichtigste Messe der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie in Präsenz: die ILA. Rund 550 Aussteller präsentieren in Schönefeld von Mittwoch bis Sonntag ihre Lösungen für die Zukunft des Fliegens und der Raumfahrt.

Neben Wegen zu weniger Schadstoffausstoß im Luftverkehr steht wegen des Ukrainekriegs der militärische Teil diesmal besonders im Blickpunkt. Die Branche hat dabei die geplanten zusätzlichen Militärausgaben Deutschlands von 100 Milliarden Euro im Blick. Die Bundeswehr ist wie immer größter Einzelaussteller auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA).

Volker Thum, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) versicherte, die Zukunft des Fliegens werde klimaneutral sein. Seit Jahren arbeitet die Industrie an strombasierten Alternativkraftstoffen, Wasserstoffnutzung und Elektroantrieben.