Merkel dankt Jordaniens König

Die Bundeskanzlerin hat Jordaniens König für seinen Einsatz für eine friedliche Zukunft der Palästinenser in einer Zwei-Staaten-Lösung mit Israel gedankt.

Merkel dankt Jordaniens König
dpa

Berlin (dpa) - «Wir glauben, dass die Sicherheit Israels dann am besten gewährleistet ist, wenn es auch für die Palästinenser einen Staat gibt, in dem sie leben können», sagte Merkel am Mittwoch vor einem Abschiedstreffen mit Jordaniens König Abdullah II. bin al-Hussein in Berlin.

Merkel hatte am Dienstag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihre Entlassungsurkunde bekommen, führt die Regierungsgeschäfte aber weiter, bis ein neuer Kanzler gewählt wird. Merkel dankte dem König für dessen Rolle als Verwalter der Heiligen Stätten in Jerusalem. «Das ist eine sehr wichtige und besondere Aufgabe», sagte sie. Die Kanzlerin hob auch die Rolle von König Abdullah bei der friedlichen Konfliktlösung in der Region hervor.

König Abdullah, der Merkel nach eigenen Angaben vor 15 Jahren kennengelernt hat, würdigte den Einsatz der Kanzlerin zur Lösung verschiedener Krisen. Merkels Hingabe, Ehrlichkeit und Leidenschaft seien wichtig gewesen für die Zusammenarbeit. «Sie waren immer die Stimme der Vernunft und ein leuchtendes Beispiel menschlicher Würde», sagte König Abdullah zu Merkel. Die Kanzlerin habe sich bemüht, die Welt zu einem reicheren und friedlicheren Ort zu machen.

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