Weltausstellung in Dubai öffnet

Das Emirat Dubai wird zum Schaukasten der Zukunft. Der Deutsche Pavillon will ein der Zukunft zugewandter, optimistischer Ort des Wissens, des Forschens und der Begegnung sein.

Weltausstellung in Dubai öffnet
dpa

Dubai (dpa) - Nicht weit von der emiratischen Wüste entfernt ragen an Dubais Stadtrand drei kolossale Tore in den Himmel. Aus der Ferne müssen sie wirken wie hauchdünnes Gitterwerk, aus nächster Nähe könnten Besucher sich eher an Portale zur nächsten Dimension erinnert fühlen. Die 20 Meter hohen Eingänge zur Expo 2020, die vom 1. Oktober 2021 bis zum 31. März 2022 stattfindet, aus dunklem Kohlefaser-Geflecht lassen ahnen, wie die erste Weltausstellung im arabischen Raum sich präsentieren will: groß, einzigartig und als direkter Weg in die technischen Errungenschaften von morgen.

Sechs Monate lang sollen täglich Tausende auf das Gelände strömen, das einer Fläche von 280 Fußballfeldern entspricht. 25 Millionen Besucher erwarten die Veranstalter bis Ende März. Im Mittelpunkt stehen die Themen Nachhaltigkeit und neue Formen der Mobilität. Hoch im Kurs steht der Pavillon der Gastgeber selbst, ein spektakulärer Bau des spanischen Star-Architekten Santiago Calatrava. Wie bei einem «Falken im Flug» legen sich weiße Flügel über das Dach, schreibt das Expo-Büro der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Mit den hydraulisch einklappbaren Finnen lassen sich Sonneneinstrahlung und Schatten am Gebäude regeln. Den Strom für Hydraulik und Licht liefern Photovoltaikanlagen. Der deutsche Pavillon, organisiert von der Koelnmesse im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, will ein der Zukunft zugewandter, optimistischer Ort des Wissens, des Forschens und der Begegnung sein. Die deutschen Teilnehmer erwarten über die sechs Expo-Monate rund drei Millionen Besucher.