Vielfalt gewinnt

Viele Unternehmen haben die Vorteile von Vielfalt längst erkannt und fördern Diversity deshalb gezielt. Drei Beispiele.

Vielfältige Teams gelten als erfolgreicher.
Vielfältige Teams gelten als erfolgreicher. picture alliance / PhotoAlto

Diversität bringt mehr unternehmerischen Erfolg: Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie der Unternehmensberatung McKinsey von 2020, bei der auch alle Unternehmen im deutschen Aktienindex DAX und zahlreiche deutsche Mittelständler berücksichtigt wurden. Drei Beispiele, wie Firmen in Deutschland Vielfalt gestalten.

Perspektivwechsel ermöglichen: Versicherungskammer

Berufseinsteigerinnen und -einsteiger mit Social-Media-Kenntnissen und neuen Ideen treffen auf erfahrene Kolleginnen und Kollegen mit Weitblick und souveränem Auftreten – davon profitieren beide Seiten. Das ist der Grundgedanke der Generationen-Tandems des Konzerns Versicherungskammer, einem Verbund von 13 Versicherungsunternehmen. Darüber hinaus gibt es eine Art „umgekehrtes Mentoring“, bei dem junge Menschen in Ausbildung Führungskräften neue Denkanstöße geben.

Netzwerke stärken: Adidas

Unterschiedliche Stärken, Interessen und Hintergründe bringen ein Unternehmen nach vorne. Adidas will Vielfalt deshalb gezielt fördern und stärkt Initiativen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie das Netzwerk „North American People of Color“ oder die „Women Networking Group“, die junge Frauen in ihrer beruflichen Weiterentwicklung unterstützt. Darüber hinaus gibt es Schulungen zu Gender, Vielfalt und Inklusion, in denen Mitarbeitende für diese Themen sensibilisiert werden.

Vorurteilsfrei einstellen: Deutsche Bahn

Jeder Mensch hat unbewusste Vorurteile. Es hilft, sich über diese klar zu werden, denn sie können sowohl die eigene Arbeit als auch Entwicklungsmöglichkeiten anderer negativ beeinflussen. Besondere Bedeutung hat das im Bereich Personal, wo Bewerbungs- und Auswahlverfahren möglichst frei sein sollen von „unconscious bias“, unbewusster Voreingenommenheit. Die Bahn hat für ihre Personalfachleute und Führungskräfte deshalb spezielle Workshops zum Thema entwickelt. Darin geht es etwa um die Vorgänge im Gehirn bei der Beurteilung von Personen, um die Bedeutung von Gruppendynamik und um konkrete Beispielsituationen.

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