Zehn Fakten zum nachhaltigen Essen

Ob regional, biologisch, vegetarisch oder vegan: Wir zeigen euch, welche nachhaltigen Speisen bei den Deutschen auf den Tisch kommen.

Menschen in Deutschland achten beim Einkauf auf Regionalität.
Menschen in Deutschland achten beim Einkauf auf Regionalität. Zoran Zeremski - stock.adobe.com

1. Ein regionaler Anbau von Lebensmitteln ist 82 Prozent der Deutschen wichtig. Besonders gilt das für Eier (86 Prozent) sowie Obst und Gemüse (86 Prozent). Aber auch bei Brot und Backwaren (83 Prozent), Fleisch und Wurstwaren (78 Prozent) und Milchprodukten (71) suchen Verbraucher in Deutschland am liebsten nach regionalen Produkten.

2. 87 Prozent der Deutschen glauben, dass der Konsum regionaler Produkte dazu beitragen kann, eine wachsende Weltbevölkerung besser zu ernähren.

3. 46 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sind außerdem der Meinung, dass im Labor hergestelltes Fleisch eine gute Lösung sein könnte, um die Weltbevölkerung mit Nahrung zu versorgen.

What Germans like to eat.

4. 73 Prozent der Menschen in Deutschland ist eine artgerechte Tierhaltung wichtig. Deshalb unterstützen 86 Prozent das von der Bundesregierung geplante staatliche Tierwohlkennzeichen.

5. Die Angabe, ob ein Produkt aus einer artgerechten Tierhaltung stammt, ist sogar wichtiger als der Aufdruck des Mindesthaltbarkeitsdatums auf Lebensmitteln.

6. Die Anzahl der Vegetarier hat sich von 2020 (fünf Prozent) bis 2021 (zehn Prozent) verdoppelt.

7. Der Verzehr von Fleisch- und Wurstwaren ist dagegen gesunken. 2015 landete noch bei 34 Prozent der Menschen in Deutschland täglich Fleisch auf dem Teller, 2021 ist das nur noch 26 Prozent so. Unter den täglichen Fleischessern sind mehr Männer (33 Prozent) als Frauen (18 Prozent).

8. Der Konsum von pflanzlichen Ersatzprodukten ist in Deutschland beliebt. Vor allem jüngere Menschen (19- bis 29-Jährige) greifen oft zu vegetarischen oder veganen Milch- und Fleischalternativen (47 Prozent). 17 Prozent essen diese sogar mehrmals täglich.

9. Je größer der Wohnort, umso größer ist auch der Anteil der Menschen, die Ersatzprodukte regelmäßig konsumieren. Bei Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern liegt der Anteil bei 20 Prozent, bei Städten mit mehr als 500.000 Menschen bei 46 Prozent.

10. Der Klimaschutz spielt bei der Wahl der Alternativprodukte eine wichtige Rolle. Menschen, die schon einmal Fleisch- oder Milchersatzprodukte gekauft haben, tun dies überwiegend aus Neugier (71 Prozent), gefolgt von Interesse am Tierwohl (59 Prozent) und aus Klimaschutzgründen (54 Prozent).

*Quelle: Ernährungsreport 2021

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