Maas gratuliert zum Friedensnobelpreis

Der Friedensnobelpreis geht an das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen. Deutschland ist ein zentrale Partner.

Maas gratuliert zum Friedensnobelpreis
dpa

Oslo (dpa) - Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP). Das gab das norwegische Nobelkomitee am Freitag in Oslo bekannt. Die UN-Organisation werde damit unter anderem für ihre Bemühungen im Kampf gegen den Hunger sowie ihren Beitrag zur Verbesserung der Friedensbedingungen in Konfliktgebieten ausgezeichnet, sagte die Vorsitzende des Komitees, Berit Reiss-Andersen, bei der Preis-Bekanntgabe.

Außenminister Heiko Maas sagte nach der Bekanntgabe: „Ich gratuliere dem WFP und seinem Exekutivdirektor David Beasley von Herzen zum hochverdienten Friedensnobelpreis. Das Welternährungsprogramm steht für die Verantwortung der Weltgemeinschaft für jedes einzelne Menschenleben. Sein unermüdlicher Einsatz rettet jeden Tag Millionen Menschen vor Hunger und Mangelernährung. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an den gefährlichsten Orten der Welt Vorkämpfer der Menschlichkeit. Wir sind stolz, dass Deutschland weltweit als zweitgrößter Geber Partner des WFP ist.“

Deutschland und das UN World Food Programme (WFP) verbindet eine enge, langjährige Partnerschaft. Die Bundesregierung unterstützt WFP nicht nur finanziell, sondern auch als strategischer Partner im Exekutivrat der UN-Organisation. Deutschland ist einer der größten Unterstützer des „dualen Mandats“ von WFP: Seit vielen Jahren ist die Bundesregierung ein zentraler Partner von WFP, wenn es nach Katastrophen gilt, Millionen von Menschenleben zu retten. Deutschland packt gleichzeitig auch an der Wurzel an und fördert langfristige Entwicklungsprogramme in den Bereichen Nutrition und Resilienz.