Gemeinsam zur Energiewende

Für den Klimaschutz schließt Deutschland weltweite Energiepartnerschaften – darunter mit der Ukraine, Japan und Israel.

 Israel ist seit 2022 ein Energiepartner Deutschlands.
Israel ist seit 2022 ein Energiepartner Deutschlands. AdobeStock

Wenn es der Welt schlecht geht, müssen sich alle unterhaken. Das ist auch so beim Klimawandel. Um hier gegenzusteuern, ist enge internationale Zusammenarbeit notwendig. Daher schließt Deutschland Energiepartnerschaften mit wichtigen Energieerzeuger-, Energietransit- und Energieverbraucherländern. Mehr als 20 Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums haben bisher die bilateralen Abkommen mit Deutschland unterzeichnet. Wichtigstes Ziel: das Partnerland beim Ausbau erneuerbarer Energien, bei der Förderung von Energieeffizienz und bei der Verwendung moderner Energietechnologien zu unterstützen.

Ukraine

Die Ukraine ist für Deutschland einer der wichtigsten Handels- und Investitionspartner. Seit 2020 sind Deutschland und die Ukraine auch Partner in Sachen Energie. Wichtigste Themen der Partnerschaft sind die Transformation der Kohleregionen, Wasserstoff, Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Dekarbonisierung. Die beiden Länder haben sich ehrgeizige Ziele für die Energiewende gesetzt. Die Ukraine will bis 2050 einen Anteil von 70 Prozent Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung erreichen, Deutschland sogar mindestens 80 Prozent. Zwischenziel für die Ukraine sind 25 Prozent, für Deutschland 45 Prozent bis 2035.

Japan

Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sowie das Thema Wasserstoff von der Produktion über die Verteilung bis zur Nutzung sind die zentralen Bereiche, in denen Japan und Deutschland enger zusammenarbeiten wollen. Anfang 2020 haben die beiden Partnerländer ihre Roadmap unterzeichnet und zwei Arbeitsgruppen zu den Aufgaben installiert. Japan will bis 2050 treibhausgasneutral werden.

Israel

Im März 2022 haben Deutschland und Israel eine gemeinsame Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Energiesektor unterzeichnet. Sie wollen künftig bei den Themen Erneuerbare Energien, Cybersicherheit für Energieinfrastruktur, technologische Innovation, Erdgas und Wasserstoffnutzung zusammenarbeiten und die gemeinsame Forschung zu diesen Themen intensivieren. Jedes Jahr, so ist es verabredet, soll sich eine hochrangige Gruppe aus Regierungs- und Unternehmensvertretern der beiden Länder treffen und die Kooperation vorantreiben.

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