Industrieland Deutschland: sechs starke Zahlen

Die Industrie ist in Deutschland weit stärker als in anderen Ländern das Fundament für Wachstum und Wohlstand. Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick.

Industrieland Deutschland: Zwei BASF-Mitarbeiter bei einem Kontrollgang am Verbundstandort Ludwigshafen
Zwei BASF-Mitarbeiter bei einem Kontrollgang am Verbundstandort Ludwigshafen BASF SE

Bruttowertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe

23,4 Prozent steuerte das Verarbeitende Gewerbe 2017 zur Bruttowertschöpfung in Deutschland bei. Zum Vergleich: In Frankreich lag der Anteil bei 12,7, in Großbritannien bei 10,1.

Umsatz in der Industrie

1.893 Milliarden Euro setzten Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes 2017 um. An der Spitze lag der Automobilbau mit 425 Milliarden Euro.

Beschäftigte in der Industrie

6,2 Millionen Beschäftigte arbeiteten 2017 in Deutschland in 45.308 Industriebetrieben mit 20 und mehr Beschäftigten. Das sind mehr Menschen als Dänemark Einwohner zählt.

Deutschlands wichtigste Industriezweige

4 Branchen dominieren die Industrie in Deutschland: Automobil, Maschinenbau, Chemische und Elektro-Industrie. Die Global Player heißen Volkwagen, Daimler, BMW (alle Automobil), BASF (Chemie) und Siemens (Elektro). Der Maschinenbau ist mittelständisch geprägt.

Exportquote der Industrie

48,4 Prozent beträgt die Exportquote in der Industrie. Dabei produzieren die deutschen Automobilhersteller doppelt so viele Autos im Ausland wie im Inland.

Investitionen in Forschung

53,4 Milliarden Euro investierte das Verarbeitende Gewerbe 2016 in Forschung und Entwicklung. Die übrige Wirtschaft kam auf 9,5 Milliarden Euro.

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